26.06.2019

Geplante Erdgasbohrungen: Bündnisgrüne in Oberhavel/Uckermark fordern Runden Tisch/ “Jetzt müssen unsere Gemeinden aktiv und laut werden!“

Die Kreisverbände von Bündnis 90/Die Grünen in Oberhavel und Uckermark fordern gemeinsam die Gemeinden und Ämter Fürstenberg, Gransee, Lychen, Templin und Zehdenick auf, sich aktiv für die Einrichtung eines Runden Tisches zum Thema Erdgasbohrungen in der Region einzusetzen. Sie schließen sich damit einer Forderung ihrer Landtagsfraktion an. Anlass dazu ist eine Erklärung des Ministers für Wirtschaft und Energie, Jörg Steinbach, die Forderung der betroffenen Kommunen nach einem Moratorium sei „rechtlich nicht umsetzbar“. „Der Runde Tisch soll den Bewohnerinnen und Bewohnern der Region die Möglichkeit geben, sich Gehör zu verschaffen. Denn unsere Sorgen um unsere Landschaft, um die Natur und um unsere Gesundheit sind begründet. Es wäre ein Unding, ein solches Vorhaben über die Köpfe der Region hinweg zu beschließen“, erklärte Sarah Polzer-Storek, Sprecherin des Kreisverbandes Uckermark von Bündnis 90/Die Grünen.

„Jetzt müssen unsere Gemeinden aktiv und laut werden. Es reicht nicht, nur dagegen zu sein. Jetzt ist es Zeit zu zeigen, dass die Gemeinden es ernst meinen mit der Unterstützung des Protests und auch mit der Suche nach Alternativen“, erklärte Reiner Merker, Kreistagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen Oberhavel und Vertreter in der Stadtverordnetenversammlung Zehdenick.

Nach Vorstellung von Bündnis 90/Die Grünen sollen an dem Runden Tisch die Kommunen, Anwohnerinnen und Anwohner, die Landesregierung und das Förderunternehmen vertreten sein.

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