http://www.gruene-ohv.de Der Kreisverband Oberhavel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. www.gruene-ohv.de_content542140 http://www.gruene-ohv.de/home/

MITTEILUNGEN AUS DEM KREIS OBERHAVEL

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Sat, 29 Jul 2017 10:07:07 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/die-regenbogenfahne-wird-in-oberkraemer-nicht-wehen/ Die Regenbogenfahne wird in Oberkrämer nicht wehen http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/die-regenbogenfahne-wird-in-oberkraemer-nicht-wehen/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/die-regenbogenfahne-wird-in-oberkraemer-nicht-wehen/ Mit den Stimmen einer unsäglichen Allianz von BfO und AFD und teilweise der CDU wurde der Antrag... Mit den Stimmen einer unsäglichen Allianz von BfO und AFD und teilweise der CDU wurde der Antrag der Fraktion Grüne-Linke-FWO zum Hissen der Regenbogenfahne anlässlich des IDAHOBIT (Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie)  in der Gemeindevertretersitzung von Oberkrämer am 29.04.2021 abgelehnt.

Ein beschämender Vorgang, in deren Verlauf sich die BfO einer Diskussion verweigerte und wortlos auf ihren Bänken saß. Die AFD bezeichnete das Hissen der Fahne als Polarisierung der Gesellschaft und Verstoß gegen die Neutralität, die eine Gemeinde ausüben solle. Dabei haben Toleranz und Gleichberechtigung nichts mit Neutralität zu tun – das ist ein grundsätzliches Menschenrecht!
Jörg Ditt dazu : “ Wie immer argumentiert die AFD in gewohnt versteckt diskriminierender Weise. Wir haben ja nichts gegen Schwule – aber… . Das klingt wie – Wir haben ja nichts gegen Ausländer – aber. … Die BfO und CDU müssen sich kritisch hinterfragen, welchen fragwürdigen Argumenten sie da folgen .”

Wieder einmal wurde die Chance vertan, ein klares Signal für Toleranz und Gleichberechtigung zu setzen – ganz im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden bis hin zum Kreistag , Landtag und Bundestag.  

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Fri, 30 Apr 2021 10:35:08 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/klatsche-fuer-die-regierung-karlsruhe-kippt-das-klimaschutzgesetz/ Klatsche für die Regierung - Karlsruhe kippt das Klimaschutzgesetz http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/klatsche-fuer-die-regierung-karlsruhe-kippt-das-klimaschutzgesetz/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/klatsche-fuer-die-regierung-karlsruhe-kippt-das-klimaschutzgesetz/ Urteil des Bundesverfassungsgerichts Es ist Zeit für eine Klimaschutzregierung! 29. April... Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Es ist Zeit für eine Klimaschutzregierung!

29. April 2021

Das Bundesverfassungsgericht hat heute festgestellt, dass das Klimaschutzgesetz von CDU/CSU und SPD aus 2019 zu kurz greift. Die bisher beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen reichten nicht aus für eine Emissionsminderung, die den Gefahren der Klimakrise hinreichend begegne. Damit würden die Freiheitsrechte der jüngeren Generation verletzt. Das Urteil zeigt: Wir brauchen jetzt ein Klimaschutzsofortprogramm.

Dies ist ein historisches Urteil. Die klare Botschaft des Bundesverfassungsgerichts ist: Zu wenig Klimaschutz bedroht die Freiheitsrechte dieser und kommender Generationen. Wir und unsere Kinder haben ein Grundrecht auf Zukunft. Das ist eine Ansage, die Folgen haben muss. Die Zeit der Ausreden ist vorbei.

— Annalena Baerbock

Mehr dazu : www.gruene.de/artikel/es-ist-zeit-fuer-eine-klimaschutzregierung

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Thu, 29 Apr 2021 23:00:38 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-baumpflanzung-in-borgsdorf-am-internationalen-tag-des-baumes/ Hohen Neuendorf: Baumpflanzung in Borgsdorf am internationalen Tag des Baumes http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-baumpflanzung-in-borgsdorf-am-internationalen-tag-des-baumes/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-baumpflanzung-in-borgsdorf-am-internationalen-tag-des-baumes/ "Zum heutigen internationalen Tag des Baumes wollen wir ein Zeichen dafür setzen, dass Hohen... "Zum heutigen internationalen Tag des Baumes wollen wir ein Zeichen dafür setzen, dass Hohen Neuendorf eine grüne Stadt ist und bleiben soll.", so Judith Paeper, Sprecherin des Ortsverbandes Hohen Neuendorf. „Die Baumpflanzaktion soll vor allem auf den Baumschwund in unserer Gemeinde aufmerksam machen. Es klafft eine riesige Lücke zwischen Fällungen und Nachpflanzungen auf Privatflächen sowie im öffentlichen Straßenbereich. Unsere Baumschutzsatzung lässt zu viele Ausnahmen zu und die Verwaltung hängt zwei Jahre hinterher was das Nachpflanzen von Straßenbäumen angeht. Daher fordern wir eine verbesserte Baumschutzsatzung, die auch den Ersatz von Bäumen vorsieht, die Alters- oder krankheitsbedingt gefällt werden müssen, sowie eine sofortige Personalaufstockung in der Gemeinde im Bereich Baumschutz. Wir appellieren zusätzlich an die BürgerInnen, Großbäume bei Baumaßnahmen zu erhalten.“

"Die Nachricht vom plötzlichen und viel zu frühen Tod unseres Kollegen in der Stadtverordnetenversammlung Christian Wolff bewegte uns dazu, diese Baumpflanzung seinem Andenken zu widmen. Christian genoss eine hohe Wertschätzung in unserer Fraktion. Wir werden zu gegebener Zeit seine Familie diesbezüglich kontaktieren und bei positiver Rückmeldung die Widmung vornehmen." ergänzt Oliver Jirka.

Die Direktkandidatin der Bündnisgrünen für den Wahlkreis 58 (Oberhavel-Havelland II) Anne Schumacher, ist ebenfalls mit von der Partie. Ihre Motivation, an der Aktion teilzunehmen begründet sie so: "In Zeiten des Klimawandels müssen wir global denken und lokal handlen. Bäume helfen uns, den Klimawandel zu verlangsamen, indem sie CO2 aufnehmen und binden. Gleichzeitig regulieren sie unser Stadtklima sind damit gleichzeitig ein Wichtiger Teil der Klimaanpassungsstrategie. Ich freue mich daher über jeden Baum, der in Kommunen und Privatgärten erhalten oder neu gepflanzt wird, denn wir haben alle etwas davon".

Hier gehtes zum Video von der Aktion

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Sun, 25 Apr 2021 20:05:12 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-zum-tod-von-christian-wolff/ Hohen Neuendorf: Zum Tod von Christian Wolff http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-zum-tod-von-christian-wolff/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-zum-tod-von-christian-wolff/ Hohen Neuendorf, 21.4.2021 Bestürzt und traurig haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass Christian Wolff, der Fraktionsvorsitzende der CDU in Hohen Neuendorf und Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, nach schwerer Krankheit verstorben ist.

Schon einige Wochen mussten die kommunalen Sitzungen ohne ihn auskommen. Er fehlt uns schon jetzt. Als Fraktionsvorsitzender war Christian eine Idealbesetzung – ein Generalist, der sich schnell in neue Themen eindenken konnte. Ein Fachmann, wenn es um bau- oder finanzpolitische Fragen ging. Jemand, der sich auf kontroverse Debatten zumeist gerne einließ, dann aber immer wieder auch die Versöhnung suchte und den Kompromiss.

Christian Wolff genoss eine hohe Wertschätzung in unserer Fraktion, eigentlich über alle Fraktionen hinweg und in der Stadtöffentlichkeit. Wir sind uns einig - er hätte noch vieles bewegt in Hohen Neuendorf. Dazu wird es leider nicht mehr kommen.

Wir verneigen uns in Trauer und Respekt vor dem politischen Weggefährten. Unser besonderes Mitgefühl gilt in dieser Zeit seiner Frau, seinen Kindern, seiner Familie.

Die für kommenden Sonntag von unserer Fraktion und dem Stadtverband geplante Baumpflanzung in Borgsdorf wollen wir gerne Christian Wolff widmen.

Hohen Neuendorf, 21.4.2021

Nicole Florczak und Oliver Jirka

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Wed, 21 Apr 2021 22:04:46 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/alles-ist-drin-herzlichen-gluckwunsch-an-annalena-und-anne/ „Alles ist drin: Herzlichen Glückwunsch an Annalena und Anne!“ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/alles-ist-drin-herzlichen-gluckwunsch-an-annalena-und-anne/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/alles-ist-drin-herzlichen-gluckwunsch-an-annalena-und-anne/ Oranienburgerin auf Platz 7 der Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen „Wir sind stolz...  Oranienburgerin auf Platz 7 der Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen 

„Wir sind stolz auf unsere Brandenburger Kandidat:innen! Das ist eine tolle Liste mit Annalena Baerbock und Michael Kellner an der Spitze. Wir freuen uns natürlich, dass auch Frauen aus Oberhavel mitmischen: Herzlichen Glückwunsch an unsere Direktkandidatin Anne Schumacher aus Oranienburg auf Platz 7 und an unsere Landesvorsitzende Julia Schmidt aus Hohen Neuendorf auf Platz 9“, erklärte Ingrid Hüchtker, Sprecherin des Kreisverbandes Bündnis 90/Die Grünen, anlässlich der Wahl der Brandenburger Landes-liste am Samstag in Potsdam. „Jetzt freuen wir uns noch auf die Bekanntgabe unseres Kanzlerkandidaten oder unserer Kanzlerkandidatin am Montag – und dann kann es losgehen mit dem Warmlaufen für einen spannenden Wahlkampf in Oberhavel“, setzte Hüchtker hinzu.

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Mon, 19 Apr 2021 12:57:32 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-antrag-kommunalen-wohnungsbestand-zukunftsfaehig-sanieren/ Hohen Neuendorf: Antrag: Kommunalen Wohnungsbestand zukunftsfähig sanieren! http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-antrag-kommunalen-wohnungsbestand-zukunftsfaehig-sanieren/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-antrag-kommunalen-wohnungsbestand-zukunftsfaehig-sanieren/ Am Donnerstag, 11.03. hat die Fraktion B 90/Die Grünen in der SVV Hohen Neuendorf folgenden... Am Donnerstag, 11.03. hat die Fraktion B 90/Die Grünen in der SVV Hohen Neuendorf folgenden Antrag eingereicht:

Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt die Verwaltung, das gegenwärtig mit dem
Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft in Bearbeitung befindliche Sanierungskonzept für die
kommunalen Wohngebäude an den Klimaschutzzielen der Stadt zu orientieren.
Das pauschale Ziel aller Sanierungen soll das Erreichen des Effizienzhausstandards
nach Gebäude-Energiegesetz (GEG) bis zum Jahr 2030 sein („Effizienzhaus EE-Klasse“
mit >55% Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien).
Für jede Bestandsimmobilie sollen die Modernisierungsmaßnahmen und -ziele doku-
mentiert werden (Gebäudesteckbriefe, Energiepolitisches Arbeitsprogramm EPAP,
2020). Dabei können die bereits erfolgten energetischen Sanierungsmaßnahmen be-
rücksichtigt werden.

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Mon, 15 Mar 2021 10:43:00 +0100
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-antrag-fahrradweg-als-lueckenschluss-an-der-l20-berliner-chaussee-in-borgsdorf/ Hohen Neuendorf: Antrag: Fahrradweg als Lückenschluss an der L20 (Berliner Chaussee) in Borgsdorf http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-antrag-fahrradweg-als-lueckenschluss-an-der-l20-berliner-chaussee-in-borgsdorf/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-antrag-fahrradweg-als-lueckenschluss-an-der-l20-berliner-chaussee-in-borgsdorf/ Am Donnerstag, 11.03. haben wir folgenden Antrag eingereicht: Die Stadtverordnetenversammlung... Am Donnerstag, 11.03. haben wir folgenden Antrag eingereicht:

Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt die Stadtverwaltung, den Lückenschluss
des Rad- und Gehweges an der L20 Berliner Chaussee auf Höhe der Einmündung Alte
Trift (Gemarkung Borgsdorf) und Ortsgrenze Birkenwerder in beide Richtungen vorzupla-
nen und zusammen mit einer Kostenschätzung bis August 2021 der Stadtverordnetenver-
sammlung vorzulegen.
Die Breite der kombinierten Rad- und Gehwege auf beiden Straßenseiten soll jeweils min-
destens 3,50 m betragen.

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Mon, 15 Mar 2021 10:38:47 +0100
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/bundnisgrune-grundsatze-fur-eine-schullandschaft-oberhavel/ Bündnisgrüne Grundsätze für eine Schullandschaft Oberhavel http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/bundnisgrune-grundsatze-fur-eine-schullandschaft-oberhavel/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/bundnisgrune-grundsatze-fur-eine-schullandschaft-oberhavel/ Unsere politische Urteilsbildung für eine Schullandschaft Oberhavel basiert auf den übergeordneten... Unsere politische Urteilsbildung für eine Schullandschaft Oberhavel basiert auf den übergeordneten Zielen bündnisgrüner Bildungspolitik, wie sie hier beschrieben sind:  

  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verfolgen das Ziel einer inklusiven Bildungslandschaft in Oberhavel. Grundlage hierfür ist die positive Akzeptanz von Vielfalt
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich ein für ein Bildungssystem, das Kindern, Jugendlichen und alle Lernenden befähigen, eine selbstbestimmte und nachhaltige Zukunft zu gestalten, die von Unwägbarkeiten, Klimakrise, digitalem Wandel und sozialen Veränderungen geprägt sein wird.
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verstehen das Recht auf gute Bildung als ein lebenslanges, jedem Menschen offenstehendes Recht. Wir sehen den gleichberechtigten Zugang zum Bildungssystem als Grund-lage für gesellschaftliche Weiterentwicklung.
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sehen Bildungspolitik in der Verantwortung, bestehende Ungerechtigkeiten nicht zu zementieren, sondern zu überwinden
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wissen, dass die Grundlage für gute Bildung in der frühen Kindheit gelegt wird. Deshalb hat bei uns eine flächendeckende, qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung einen hohen Stellenwert. 
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für einen Ausbau des Ganztags. Eine hochwertige Bildung im Ganztag unterstützt den Abbau sozialer Ungleichheiten und fördert das soziale Miteinander ebenso wie die individuelle Förderung. 
  • Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gehören Bildungs- und Sozialpolitik zusammen. Kitas und Schulen sollen eingebettet sein in Netzwerke und Unterstützungssysteme vor Ort. 
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht Digitalität in der Bildung als Chance, die entschlossen ergriffen und gleichzeitig sorgsam entwickelt und evaluiert werden muss. 

Wir sind uns darüber im Klaren, dass sich Bildungspolitik und -verwaltung in einer Verantwortungsteilung zwischen dem Bund, dem Land Brandenburg, dem Landkreis Oberhavel, den Kommunen und den einzelnen Bildungseinrichtungen vollziehen. Gerade deshalb sehen wir es als wesentlich an, dass sich jede der Verantwortungsebene der übergeordneten inhaltlichen Bildungsziele gewärtig ist. Denn auch eine Entscheidung über Räume oder Technik – um zwei Beispiele herauszugreifen – ist eine Entscheidung, die im Kern die Pädagogik beeinflusst. 


Aus den oben genannten Bildungszielen ergeben sich folgende Forderungen für Oberhavel:  
 
1.   Wir setzen uns ein für ein möglichst langes gemeinsames Lernen. Deshalb geben wir bei Neugründungen Schulen den Vorzug, die gemeinsames Lernen ermöglichen und/oder die Durchlässigkeit des Schulsystems erhöhen. Unser Vorbild ist dabei die Gemeinschaftsschule, die Kindern und Jugendlichen das gemeinsame Lernen ohne Brüche bis zum Abschluss ermöglicht. Zudem geben wir neuen Gesamtschulen mit Zugang zum Abitur Vorrang gegenüber neuen Gymnasien.

  • Der entstehende Bedarf an Plätzen an Gymnasien oder gymnasialen Oberstufen sollte durch die Erweiterung der bestehenden Einrichtungen gedeckt werden, ein zusätzliches Gymnasium im Südkreis lehnen wir ab.
  • Oberschulen sollten, wenn möglich, in der Trägerschaft der Städte und Gemeinden bleiben und zu Gemeinschaftsschulen ausgebaut werden.
  • Grundsätzlich sollte das öffentliche Schulsystem allen Schülerinnen und Schülern Platz bieten. Schulen in freier Trägerschaft sollten ein zusätzliches Angebot darstellen.
  • Die Durchlässigkeit bezüglich des Übergangs von der 10. Klasse der Oberschule in die gymnasiale Oberstufe des ortsansässigen Gymnasiums sollte erhöht werden - sofern im Ort keine Gesamtschule gibt. Dazu bedarf es der Einrichtung einer 11. Klasse als Brücke entweder am Gymnasium oder an der Oberschule.

 2.   Wir setzen uns ein für den Schulcampus wie zurzeit zum Beispiel in Gransee verwirklicht, der eingebunden ist in die Kommune und Kindern das gemeinsame Lernen von der 1. Klasse bis zur weiterführenden Schule ermöglicht. Eine altersübergreifende Schul-Nachbarschaft (Schulcampus) ist aus pädagogischer Sicht dem altershomogenen Schulzentrum überlegen, bei dem Schulen verschiedener Bildungsgänge (Oberschule, Gymnasium) nebeneinander existieren, aber nicht kooperieren. 
 
3.   Wir fördern die Profilierung der Oberschulen mit berufsorientierender Schwerpunktsetzung, z.B. Kooperationen mit Betrieben zur Durchführung berufsorientierender Schülerpraktika, Berufsberatung in den Schulen und Einrichtung von Praxisklassen.
 
4.   Wir setzen uns ein für den Ausbau des Ganztags an Schulen. Das gilt es bei allen Planungen auch in räumlicher und technischer Hinsicht zu berücksichtigen. In allen Planungen Bildungseinrichtungen betreffend ist die Notwendigkeit des gemeinsamen Mittagessens und möglichst auch des Kochens frischer Mahlzeiten zu berücksichtigen. (Gibt es konkrete Hinweise, wo es noch fehlt an Ganztagsangeboten?)
 
5.   Wir wollen wohnortnahe Schulen – auch in ländlicher Region. Die Fahrzeiten vieler Schülerinnen und Schüler sind deutlich zu lang, die Gleichstellung der Bildungschancen innerhalb unseres Landkreises ist nicht gegeben. Deshalb setzen wir uns konkret ein für eine Oberschule in Fürstenberg, sei es als Zweigstelle der Werner-von-Siemens-Oberschule in Gransee oder als Ausgründung. Eine Einbeziehung landkreisüberschreitender Schüler*innenschaft sollte selbstverständlich sein und nicht an bürokratischen Hürden scheitern. 
 
6.   Aus gleichem Grund sind wir für die Erhaltung auch kleiner Schulstandorte, sowohl der Grundschulen als auch der Oberschulen. 
 
7.   Inklusive Bildungsangebote äußerer und innerer Differenzierung sollte an jeder Schule unseres Landkreises selbstverständlich sein. An den Entscheidungen über die Einrichtung eines Kurssystems (äußere Differenzierung) werden die Schulgremien einbezogen.
 
8.   Wir wünschen uns die Einbeziehung der Kommunen in ihrer Verantwortung für die Vielfalt der Schullandschaft von Klasse 1 bis 10. Für Oberschulen kann die kommunale Trägerschaft ein Gewinn sein, denn sie kann Gemeinschaftssinn stiften und die Öffnung in kommunale Netzwerke befördern. In Fragen der Trägerschaft sind Elternvertreter und Schulgremien willensbildend in den Prozess der Veränderung einzubeziehen.
 
9.   Wir geben dem Aus- und Umbau bestehender Gebäude einem Neubau von Schulen den Vorzug. Denn wir müssen auch im Bildungsbereich den Anforderungen des Klimaschutzes Rechnung tragen, weniger Ressourcen verbrauchen und weniger Fläche versiegeln. 
 
10. Neu- und Umbauten müssen ökologischen Kriterien entsprechen. Betriebswirtschaftliche und gesellschaftliche Folgekosten sind zu berücksichtigen. Baukonstruktion, Haustechnik und Baumaterialien müssen strenge Kriterien hinsichtlich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz erfüllen. Holzbau ist zu bevorzugen. 

11. Bei allen baulichen Neu- und größeren Umbauplanungen von Schulstandorten sollten in sehr frühen Projektentwicklungsphasen Pädagog*innen und Planer*innen bereits vor den eigentlichen baulichen Planungsphasen zusammen in Konzeptfindungsteams die pädagogischen und planerischen Rahmenbedingungen für das Vorhaben entwickeln. Die sogenannte Leistungsphase 0 sollte seitens des Kreises verbindlich implementiert werden.

12. Wir fordern eine konsequente Modernisierung und den Ausbau der Sportstätten und Sportanlagen der Schulen nach ökologischen Kriterien. Ein Förderprogramm des Landkreises für Schulen in kommunaler Trägerschaft ist wünschenswert. Auch werden langfristigen Folgen der Pandemie eine Neubewertung von Gesundheits- und Bewegungsförderung erfordern. 

13. Besonderes Augenmerk legen wir auf die personelle und technische Infrastruktur von Bildungseinrichtungen für digitale Bildung. Wir fordern alle politischen Ebenen auf, sowohl bei der Finanzierung als auch bei der Umsetzung bürokratische Hemmnisse abzubauen und jede Schule in die Lage zu versetzen, ein eigenes Profil im Hinblick auf die digitale und Medienbildung zu entwickeln und zu verwirklichen. Dazu verweisen wir auf unser Papier „Bildung digital: Mit voller Kraft für die Schülerinnen und Schüler“ (August 2020)
 
14. Eine vorausschauende Bildungspolitik kann in der Schulentwicklungsplanung aus Fehlern lernen, indem die Datenbasis erweitert und Ursachen für Abweichungen zwischen Plan und Ist in der Vergangenheit einbezieht. Zu einer vorausschauenden und umsichtigen Planung zählt eine verlässliche Datenbasis, die sich aus vielfältigen Quellen speist, zum Beispiel auch Flächennutzungspläne (Neubaugebiete), Zuzugsprognosen, Wanderbewe¬gun¬gen der Schülerinnen und Schüler in Sekundarstufe I etc. mitberücksichtigt. Im Bildungssektor sollte stets der strengste Maßstab angelegt, im Zweifel großzügig geplant werden, um spätere Engpässe zu vermeiden, welche die Zukunftschancen unserer Kinder und Jugendlichen schmälern könnten.
 
Oberhavel, 18.03.2021
 

Fragen bitte an Ingrid Hüchtker: vorstand(ad)gruene-ohv.de

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Wed, 24 Feb 2021 12:56:00 +0100
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/online_talk_home_office_mehr_raum_fuer/ Online-Talk http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/online_talk_home_office_mehr_raum_fuer/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/online_talk_home_office_mehr_raum_fuer/ Mittwoch, 03.03.21, 19-21 Uhr Die Pandemie eröffnet neue Räume in der Arbeitswelt: zuhause in den eigenen vier Wänden. Unternehmen sind zur Recht verpflichtet, Home-Office zu ermöglichen. Allerdings zeigen erst Erkenntnisse aus dem Lock-Down, dass mehr Frauen als Männer im Homeoffice tätig sind. Und wie steht es mit Homeschooling, Kleinkindbetreuung oder der Pflege Angehöriger Wer leistet die Hausarbeit? Öffnet Home-Office die Türen für alte Rollenmuster? Oder eröffnet Home-Office neue Räume, die Erwerbstätigkeit produktiver zu gestalten und sie optimal mit der Arbeit in und für die Familie zu verbinden?

Gemeinsam mit Laura Sophie Dornheim, Initiatorin der Kampagne #machtdiebueroszu und Ulle Schauws, frauenpolitische Sprecherin der #gruenebundestag, wollen wir Erfahrungen zum Home-Office und Geschlechtergerechtigkeit erörtern.
Moderiert wird die Veranstaltung von Gianina Zimmermann, frauenpolitische Sprecherin der Bündnisgrünen in Hessen und Annemarie Schumacher, Direktkandidatin der Bündnisgrünen für den Wahlkreis 058.

Vor allem wollen wir Forderungen für eine geschlechtergerechte Verortung von Home-Office erarbeiten, die mehr und vor allem gleiche Chancen für Frauen in der Arbeitswelt öffnet und Wege aus der Re-Traditionalisierung aufzeigt.

Hast Du Lust, über Deine Erfahrungen zu reden? Welche Wünsche hast Du für die Zukunft?
Die Daten zum Einloggen erhälst Du kurz vor der Veranstaltung. Anmeldungen laufen über Jan: kgf(at)gruene-ohv.de. Wir freuen uns auf Dich!

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Wed, 24 Feb 2021 10:14:44 +0100
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/fachgespraech_ueber_fluessige_gaerreste_am_22012021/ Mühlenbecker Land: Fachgespräch über flüssige Gärreste am 22.01.2021 http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/fachgespraech_ueber_fluessige_gaerreste_am_22012021/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/fachgespraech_ueber_fluessige_gaerreste_am_22012021/ Um die von uns im Sommer recherchierten Fakten zu den flüssigen Gärresten zu hinterfragen und zu... Um die von uns im Sommer recherchierten Fakten zu den flüssigen Gärresten zu hinterfragen und zu festigen, hatten wir gemeinsam mit dem Wahlkreisbüro von Thomas von Gizycki am 22.01.2021 ein Online-Fachgespräch initiiert, beim dem u.a. Mitarbeiter des Umweltministeriums Potsdam, der Berliner Stadtreinigung/Biogasanlage Ruhleben, der TU Berlin sowie Felix Schneermann und Bürgermeister Filippo Smaldino teilnahmen.

Vom Umweltministerium wurden die gesetzlichen Grundlagen ausführlich erläutert, die Sicherheit des Behälters wurde in Augenschein genommen und die Art der Ausbringung diskutiert.

Auch die Inhaltsstoffe der Gärgülle, die Art und Häufigkeit der Ausbringung wurde detailliert dargelegt und Felix Schneermann hatte Gelegenheit, über die Art und Weise der Düngung seiner Felder zu referieren.

Aus den hier besprochenen Themen ergab sich für uns kein Grund daran zu zweifeln, dass die Lagerung und Ausbringung der flüssigen Gärreste einer gesetzlichen Grundlage entbehren oder die Kontrollen nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden.

Es steht gerade für uns BündnisGrüne natürlich auch nach diesem Gespräch nicht in Frage, dass es durchaus Nachbesserungsbedarf in vielen Bereichen der Landwirtschaft gibt, die zwingend mit den Landwirten gemeinsam in naher Zukunft entwickelt werden muss.

Vor kurzem wurde uns zusätzlich bekannt, dass der Gärgülle- Behälter außerhalb des Gemeindegebiets aufgestellt werden soll. Wo genau und ob die Gärgülle trotzdem auf den Feldern des Mühlenbecker Landes aufgebracht wird, ist uns derzeit  nicht bekannt.

Wenn Bedarf an detaillierten Informationen besteht, kann auf Anfrage gerne Einsicht in die Unterlagen des Fachgesprächs genommen werden.

Bei Fragen bitte an Nicole Bachmann wenden: muehlenbecker-land(ad)gruene-ohv.de

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Mon, 08 Feb 2021 10:38:06 +0100
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen_neuendorf_kritik_an_der_geplanten_privatisierung_kreiseigener_grundstuecke_in_hohen_neuendorf/ Hohen Neuendorf: Kritik an der geplanten Privatisierung kreiseigener Grundstücke in Hohen Neuendorf http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen_neuendorf_kritik_an_der_geplanten_privatisierung_kreiseigener_grundstuecke_in_hohen_neuendorf/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen_neuendorf_kritik_an_der_geplanten_privatisierung_kreiseigener_grundstuecke_in_hohen_neuendorf/ Pressemitteilung zum geplanten Grundstücksverkauf der OHBV in Hohen Neuendorf,... Die Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN spricht sich gegen den Verkauf des Grundstücks der
Oberhavel Holding in der Hohen Neuendorfer Friedrich- Naumann- Straße aus. „Wenn der
Landkreis hier keinen bezahlbaren Wohnraum mehr schaffen will, sollte er das Grundstück zum
Selbstkostenpreis der Stadt Hohen Neuendorf anbieten und es nicht meistbietend verkaufen.“
sagt Oliver Jirka, Co-Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Hohen Neuendorfer
Stadtverordnetenversammlung.

2016 hatte der Landkreis das Grundstück, welches Hohen Neuendorf eigentlich als Stadtpark
im Grünverbundsystem vorgesehen hatte, zur „privilegierten“ Schaffung von Wohnraum für
Asylbewerber:innen erworben. Das Planungsrecht wurde per Städtebaulicher
Ergänzungssatzung beantragt. Eine Mehrheit der Stadtverordneten ließ sich davon
überzeugen und stimmte dafür, die Fläche baureif zu machen.

Doch es kam anders. Durch die gesunkene Nachfrage war eine Dringlichkeit schon 2017 nicht
mehr gegeben. Das Vorhaben entwickelte sich zu einem gewöhnlichen Mietwohnungsbau. 12
Häuser mit insgesamt 48 kostengünstigen - weil kommunalen - Mietwohnungen waren jetzt
das Ziel. Ein Städtebaulicher Vertrag mit der OHBV, welcher immerhin 30% „preisgedämpfte
Wohnungen“ (max. 8,50/m2 NKM) vereinbarte, wurde geschlossen.

Nun soll diese Fläche über ein Internetprotal meistbietend verkauft werden! Teure
Eigentumswohnungen sind da sehr wahrscheinlich. Jirka: „Das ist sicher eine willkommene
Geldquelle für die kreiseigene OHBV GmbH. Doch zu welchem Preis? Eine sozialverträgliche
Quartiersentwicklung in Hohen Neuendorf wird dadurch erschwert“.

Bündnis90/ DIE GRÜNEN verurteilen die Verkaufsabsichten des Landkreises aufs Schärfste. Am
28.1. versuchten die Bündnisgrünen zusammen mit den Fraktionen Stadtverein und DIE LINKE
per Eilantrag, Bürgermeister Apelt mit entsprechenden Gesprächen dem Kreis gegenüber zu
beauftragen und die Inkraftsetzung der Ergänzungssatzung bis auf weiteres auszusetzen. Doch
mit den Stimmen vor allem von CDU und SPD wurde der Antrag leider abgelehnt.

Oliver Jirka: „Wenn in einem von nur fünf eigens beschlossenen „Wohnvorranggebieten“ für
den geförderten Wohnungsbau, wie in der Friedrich-Naumann-Straße, überhaupt gebaut wird,
dann doch wohl als bezahlbarer Wohnraum für die Menschen hier.“ Aber noch ist hoffentlich
nicht aller Tage Abend.

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/lastenradpraemie_ist_da_jetzt_beantragen/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/lastenradpraemie_ist_da_jetzt_beantragen/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/lastenradpraemie_ist_da_jetzt_beantragen/ Was wird gefördert: Die Anschaffung neuer Lastenfahrräder mit und ohne E-Antrieb Wer wird... Was wird gefördert:

Die Anschaffung neuer Lastenfahrräder mit und ohne E-Antrieb

Wer wird geförtert:

Gemeinden und Gemeindeverbände, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, eingetragene Vereine und Unternehmen

Wie hoch ist die Förderung:

Der Fördersatz beträgt 50% des Kaufpreises und bis zu 80% für Lastenräder, die der Allgemeinheit kostenfrei zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Förderobergrenzen liegen bei 2500 Euro für Räder ohne und bei 4000 Euro mit E-Antrieb. 

Wo stellt man die Anträge: Landesamt für Bauen und Verkehr, Formblätter gibt es unter www.lbv.brandenburg.de


Fragen?

info@gruene-fraktion.brandenburg.de

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/-ea240b9c83/ Pressemitteilung - Hohe Corona Infektionszahlen in Oberhavel Bündnisgrüne fordern Schnelltests für Personal in Kitas und Schulen http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/-ea240b9c83/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/-ea240b9c83/ Pressemitteilung vom 22.01.2021 Anlässlich der weiterhin sehr hohen Zahl an Infektionen mit dem...  

Pressemitteilung vom 22.01.2021


Anlässlich der weiterhin sehr hohen Zahl an Infektionen mit dem Coronavirus in Oberhavel fordern die Kreistagsfraktion und der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen den Land- kreis auf, Schnelltests für alle Mitarbeitende an Schulen und Kitas zu bestellen und den Trä- gern zur Verfügung zu stellen. „Der Kreis sollte hier auch Verantwortung übernehmen. Wenn das Personal in Schule und Kitas wöchentlich getestet wird, können Infektionen schneller festgestellt und Infektionsketten sofort unterbrochen werden“ sagt Susanne Mosch, Fraktions- vorsitzende der Kreistagsfraktion und selbst Erzieherin. „Selbstverständlich muss auch an die Menschen gedacht werden, die in der Kindertagespflege arbeiten“, sagte Anne Schumacher, Projektkoordinatorin in der Kindertagespflege und Sprecherin des Kreisverbandes Bündnis 90/Die Grünen Oberhavel.
„Kinder brauchen Kinder. Wir alle wollen, dass Kitas und Schulen sichere Lern- und Begeg- nungsorte für Kinder sind. Kitas können aber nur geöffnet bleiben und Schulen nur wieder ge- öffnet werden, wenn der Infektionsschutz gewahrt ist“, ergänzte Ingrid Hüchtker, Grundschul- lehrerin und Sprecherin des Kreisverbandes Bündnis 90/Die Grünen Oberhavel.


Rückfragen: Ingrid Hüchtker, T: 0172/3059160, Susanne Mosch 0177/8074641

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/mehr_vielfalt_fuer_velten/ Mehr Vielfalt für Velten - 08.01.2021 19 Uhr http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/mehr_vielfalt_fuer_velten/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/mehr_vielfalt_fuer_velten/ Mehr Vielfalt für Velten – offenes Vernetzungstreffen von Bündnis 90/Die Grünen Digital am 08.... Mehr Vielfalt für Velten – offenes Vernetzungstreffen von Bündnis 90/Die Grünen

Digital am 08. Januar 2021
- Zuzug und Wachstum oder Bewahrung des Vorhandenen?
- Lückenbebauung um jeden Preis oder viel Grün behalten?
- Platz für Fahrräder oder Platz für Autos?
- S-Bahn oder Regionalexpress?
- Zusammenarbeit mit Oberkrämer oder jeder für sich?
Und sind das überhaupt sich ausschließende Gegensätze oder kann Einiges auch verbunden werden?
Wo: digital als Videokonferenz, Einwahldaten nach Anmeldung
Interessierte können sich unter anne.schumacher@gruene-ohv.de anmelden und gerne weitere Interessierte zum Vernetzungstreffen mitbringen bzw. einladen. Bei Anmeldung erhalten Sie/erhaltet Ihr die Einwahldaten zur Videokonferenz.
Bündnis 90/Die Grünen Oberhavel

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

In Velten herrschen politisch interessante Zeiten und in den nächsten Jahren stehen einige Weichenstellungen an:

Wir Bündnisgrüne sind aktuell in Velten leider kaum präsent, es gibt keine/n Ansprechpartner*in und bisher keine Stadtverordneten bzw. Gemeindevertreter*innen, lediglich einzelne Interessierte. Das wollen wir ändern! Um alle Interessierten aus Velten zusammenzubringen und zu vernetzen, lädt der Kreisverband OHV von Bündnis 90/Die Grünen am 8. Januar 2021 Uhr zum gegenseitigen Kennenlernen und gemeinsamen Austausch in einer Videokonferenz ein.

Wann: 08. Januar 2021 ab 19 Uhr

Gemeinsam wollen wir uns über kommunalpolitische Themen Veltens und der Region austauschen. Aber auch die Kreis-, Lands- und Bundesebene können wir in den Blick nehmen. Gerne können dabei eigene Themen angesprochen und diskutiert werden. Wichtig ist uns vor allem, dass wir uns alle gegenseitig besser kennenlernen und erfahren, was Dich/Sie interessiert und bewegt.

An dem Treffen nehmen die Bundestagskandidatin und Kreisvorsitzende Anne Schumacher und der Landtagsabgeordnete Clemens Rostock teil und stehen für Eure/Ihre Fragen und Anregungen (gerne auch kritische) zur Verfügung. Zudem freuen wir uns, Annikke Knackstedt und Jörg Ditt vom Ortsverband Oberkrämer/Leegebruch als Ansprechpartner*innen für Kommunalpolitik und Beteiligung begrüßen zu können.

Liebe Grüße,

Anne Schumacher und Clemens Rostock

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/heidekrautbahn_nimmt_fahrt_auf/ Heidekrautbahn nimmt Fahrt auf http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/heidekrautbahn_nimmt_fahrt_auf/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/heidekrautbahn_nimmt_fahrt_auf/ Mühlenbecker Land, 11.12.2020. Zum heutigen Spatenstich für die Wiederinbetriebnahme der... Mühlenbecker Land, 11.12.2020.
Zum heutigen Spatenstich für die Wiederinbetriebnahme der Stammstrecke der Heidekrautbahn am Bahnhof in Berlin-Wilhelmsruh sagt Thomas von Gizycki, bündnisgrüner Landtagsabgeordneter aus Borgsdorf: „Endlich geht mit der Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn ein erstes Vorhaben aus dem Projekt i2030 in die Umsetzung. Der Ausbau des Schienenverkehrs ist die Voraussetzung für die Verkehrswende in der Region. Wir setzen uns dafür ein, die Gelder zügig und im erforderlichen Umfang bereitzustellen, damit auch die anderen Projekte schnell realisiert werden können.“

Nicole Bachmann, Sprecherin des bündnisgrünen Ortsverbandes Mühlenbecker Land, ergänzt: „Dass die Heidekrautbahn bald wieder fährt, ist ein echter Gewinn für die Gemeinde und vor allem für Pendler*innen. Mit den drei neuen Bahnhöfen in Schildow, Schildow-Nord und Mühlenbeck können viele Bürger*innen das Auto zukünftig stehenlassen.“

Auf den Bildern zu sehen sind v.l.n.r. Joana Ohme, Peter Kunkel, Nicole Bachmann, Thomas Henning (alle Bündnisgrüne Mühlenbecker Land) und Thomas von Gizycki, MdL. Fotos von Charlott Böttcher.

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/bericht_von_der_digitalen_bundesdelegiertenkonferenz/ Bericht von der digitalen Bundesdelegiertenkonferenz http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/bericht_von_der_digitalen_bundesdelegiertenkonferenz/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/bericht_von_der_digitalen_bundesdelegiertenkonferenz/ von Ingrid Hüchtker, Sprecherin des Kreisverbands

Liebe Bündnisgrüne@Oberhavel,

Bündnis 90/Die Grünen hat ein neues Grundsatzprogramm und ein neues Vielfaltstatut. Das wisst ihr sicherlich schon. Als Delegierte unseres Kreisverbandes habe ich die drei Tage am Laptop geklebt und zig Änderungsanträge mitbeschlossen oder -verworfen. Danke für euer Vertrauen! Viele Entscheidungen fielen mir leicht, oft habe ich überlegt, wie würden die Bündnisgrünen@Oberhavel entscheiden? Von einigen Beispielen will ich berichten.

Ein inhaltlicher Höhepunkt war sicherlich die Debatte um den Volksentscheid auf Bundesebene. Der Antrag unseres Oberhaveler Mitglieds Lukas Beckmann, inhaltsgleich mit jenem, den wir auf unserer Kreismitgliederversammlung im September beschlossen haben, verlor knapp (344 Stimmen, der BuVo-Antrag erhielt 382 Stimmen): Bundesweite Volksabstimmungen werden somit in unserem Programm nicht erwähnt. Das ist aus meiner Sicht ein herber Rückschlag für die Direkte Demokratie und ein Bruch mit der Tradition von Bündnis 90. Ich hätte mir hier mehr Mut gewünscht.

Die Delegierten beschlossen außerdem, sich klarer zu dem 1,5 Grad-Ziel des Paris-Abkommens zu bekennen. Dieser Kompromiss wurde vor den Abstimmungen erreicht, dazu gab es keine Kampfabstimmung. Gentechnik in der Landwirtschaft wird „skeptisch gesehen“, aber nicht kategorisch abgelehnt, die Freiheit der Forschung soll gewährleistet sein. Auch hierüber werden viele von euch enttäuscht sein. Gegen den Bundesvorstand wurden insgesamt nur wenige Anträge beschlossen, in den meisten Fällen vermittelte die Antragskommission, so dass sich Bundesvorstand und Antragsteller_innen schon vorher einigten. Die Mehrheit der Delegierten entschied sich – gegen den BuVo - für Kita-Beitragsfreiheit und für eine Bildungsfinanzierung, die eltern-, alters- und leistungsunabhängig ist (beides habe ich auch befürwortet) sowie für einen kritischeren Passus zur Polizei. Spannend war die Debatte um das Grundeinkommen, beschlossen wurde auch hier der Kompromiss: Garantiesicherung als Brücke zum Grundeinkommen. Damit steht der Begriff Grundeinkommen im Grundsatzprogramm, ein Teilerfolg der Befürworter_innen. Hier war ich der Meinung, dass Garantiesicherung einfach nicht dasselbe ist wie ein bedingungsloses Grundeinkommen und auch nicht werden kann. Entweder wir springen aus dem bisherigen System – oder wir bleiben seiner Logik verhaftet. Aber da war ich in der Minderheit. Außerdem entschieden die Delegierten, dass die Solidargemeinschaft nur Leistungen im Gesundheitsbereich übernehmen soll, deren Wirksamkeit wissenschaftlich wirksam erwiesen ist (Homöopathie-Debatte). Unsere anderen beiden Änderungsanträge (KMV September 2020) sind übrigens ohne Abstimmungen übernommen worden („soziale Verantwortung“ als Bildungsziel und Unterscheidung von „Rolle“ und „Geschlecht“).

Und was macht es mit unserer Parteiendemokratie, wenn sich die mehr als 800 Delegierten ihre Stimmen vor ihrem Rechner zuhause abgeben und Applaus aus dem Klicken eines Sonnenblumen-Buttons besteht? Einerseits und andererseits. Die Konzentration auf die Themen war hoch, bei den Abstimmungen beteiligten sich mehr Delegierte als auf Parteitagen im echten Leben. Denn die Zwischengespräche fielen ja weg. Und das war eben auch der große Verlust. Die Parteitagregie hatte sich einiges einfallen zu lassen, um alle bei Laune zu halten, Videos, Zwischenmusik, online-Konzert statt Party. Aber es wurde uns allen schmerzlich bewusst, was die Pandemie vermissen lässt: Kontakt, Spontanität und Nähe.

War noch was? Die politischen Reden von Annalena, Robert und Winfried. Sie alle drei läuteten das kommende Jahr ein, in dem, so Robert, wir „über uns hinauswachsen“ müssen. Alle drei beschworen den Mut zur Veränderung und den Mut, Bündnisse zu schmieden. Denn, so der rote Faden: Veränderung schafft Halt. Na, dann mal los.

Herzliche Grüße, ich freue mich über Fragen, Entgegnungen, Anmerkungen,

Co-Sprecherin Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen_neuendorfer_verwaltung_vernachlaessigt_den_baumschutz_und_ihre_mitarbeitenden/ Hohen Neuendorfer Verwaltung vernachlässigt den Baumschutz und ihre Mitarbeitenden http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen_neuendorfer_verwaltung_vernachlaessigt_den_baumschutz_und_ihre_mitarbeitenden/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen_neuendorfer_verwaltung_vernachlaessigt_den_baumschutz_und_ihre_mitarbeitenden/ Pressemitteilung unserer Fraktion in der SVV Hohen Neuendorf „Enttäuscht verlässt unsere Fraktion heute die Stadtverordnetenversammlung zum Haushalt 2021. Der erste Beigeordnete der Stadt, Herr Tönnies, bestätige vergangene Woche unsere Auffassung, dass es einen deutlichen Rückstau in der Bearbeitung von Angelegenheiten des Baumschutzes in unserer Stadt gibt. Die Verwaltung schlug daraufhin vor, eine zweijährige Projektstelle zur Abarbeitung des Rückstands einzurichten, wir übernahmen diesen Vorschlag in unseren Antrag. Trotzdem stimmte Bürgermeister Steffen Apelt dagegen und verhinderte so die Schaffung dieser Projektstelle. Damit zementiert er die seit Jahren sichtbare Priorisierung von neuer und intensiver Bebauung des Stadtgebiets, sowie die systematische Vernachlässigung des Baumschutzes. Die Überlastung von Sachbearbeiterinnen in diesem Bereich wird in Kauf genommen, das Image unserer Stadt aufs Spiel gesetzt", konstatiert Nicole Florczak.

„Die CDU-Fraktion bleibt ihrer Linie treu und versucht mit fadenscheinigen Argumenten unsere Anträge zu zerreden. Mal wird uns Ideologie vorgeworfen, mal wird trotz exzellenter Haushaltslage die Verfügbarkeit von 50.000 € im Haushalt negiert. Das ist weder transparent noch demokratisch und entgegen jeder „Innovation", welche von der CDU-Fraktion bei jeder Gelegenheit beschworen wird. Der Beschluss des Klimanotstands im vergangenen Jahr ist nur der SPD noch im Gedächtnis, die diesem Antrag zustimmte. DIE LINKE hingegen hält den Klimawandel für ein Problem der Vergangenheit und stimmt erneut gegen mehr Ökologie in Hohen Neuendorf", so Tristan Hoffmann. "Wir bleiben dran und werden uns auch weiterhin konstruktiv für den Erhalt unserer ökologischen Vielfalt aber auch für die Verbesserung der verwaltungsinternen Arbeitsbedingungen einsetzen. Wir sind es unserer Stadt schuldig, auch wenn die heutige Niederlage schmerzt", ergänzt Franziska Reichel.

Unserem Antrag zur Reduzierung des seit Jahren gewachsenen Veranstaltungsbudget wurde leider ebenfalls nicht gefolgt. Statt gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und Vereinen kreative, preiswerte, und ggfs. auch digitale Ideen bei reduziertem Veranstaltungsbudget zu diskutieren heißt es einfach "Weiter so" und "Mehr ist Mehr". Auch das widerspricht nachhaltigem Handeln und planvollem Umgang mit Ressourcen und hat keine Vorbildwirkung in dieser Pandemiesituation. Wir sagen Spaß ja, Veranstaltungen Ja - aber maßvoll. Es gibt Wege, Spaß und Nachhaltigkeit zu verbinden - vom Flohmarkt bis zum Gartenmarkt, Pflanzentausch, Erntetausch, digitale Formate mit Spielen und Diskussionen, das alles könnten wir uns vorstellen. "Leider fehlt im Moment sowohl in der Verwaltung als auch bei CDU und SPD anscheinend der Wille, ausgetretene Pfade zu verlassen. Wir Bündnisgrünen sind bereit. Manche Erkenntnis braucht halt etwas länger. 2022 wird kommen und die Realität 2021 wird ebenfalls die Planungen einholen", so Lydia Budiner.

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/kreiseigene_schulen_in_oberhavel_offen_halten_schuelerinnen_und_lehrerinnen_besser_schuetzen/ Kreiseigene Schulen in Oberhavel offen halten, Schüler*innen und Lehrer*innen besser schützen! http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/kreiseigene_schulen_in_oberhavel_offen_halten_schuelerinnen_und_lehrerinnen_besser_schuetzen/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/kreiseigene_schulen_in_oberhavel_offen_halten_schuelerinnen_und_lehrerinnen_besser_schuetzen/ Pressemitteilung unserer Kreistagsfraktion Anlässlich der aktuellen Diskussionen, ob die Schulen während der 2. Welle der Corona- Pandemie offen gehalten werden können, hat die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zur Vorbereitung des nächsten Bildungsausschusses Fragen zu Luftfiltern und alternativen Raumnutzungskonzepten an den Landrat gestellt.

„Die Schulen weitgehend offen zu halten, ist auch für uns ein wichtiges Ziel. Dazu muss die Kreisverwaltung jetzt zügig prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, die Infektionsrisiken in Schulen weiter zu minimieren“ so Gerlinde Dumke, Mitglied des Bildungsausschuss für Bündnis 90/Die Grünen.

Schon im Sommer hatte der Kreisverband ein Positionspapier vorgelegt, in dem für Schulen eine deutlich bessere digitale Ausstattung gefordert wurde. Ingrid Hüchtker, Sprecherin des Kreisverbandes Oberhavel: „Die Zeit ist leider nicht ausreichend genutzt worden, um die Schulen gleichermaßen fit für Online-Unterricht zu machen. Daher brauchen wir jetzt mehr Räume für den Unterricht, um das Infektionsrisiko zu senken.“ Denkbar wäre Kirchengemeinden oder Vereine um zusätzliche Räumlichkeiten anzufragen.

Vom Landkreis könnten beispielsweise auch der Kreistagssaal oder Räume in den Musikschulen zur Verfügung gestellt werden. Die Frage nach zusätzlichen Räumen stellt sich insbesondere dann, wenn es nicht gelingt, die Schulen im Landkreis mit Luftfiltersystemen auszustatten.

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/susanne_mosch_ist_neue_fraktionsvorsitzende_der_buendnisgruenen_kreistagsfraktion/ Susanne Mosch ist neue Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen Kreistagsfraktion http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/susanne_mosch_ist_neue_fraktionsvorsitzende_der_buendnisgruenen_kreistagsfraktion/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/susanne_mosch_ist_neue_fraktionsvorsitzende_der_buendnisgruenen_kreistagsfraktion/ Susanne Mosch aus Borgsdorf ist in einer digitalen Sitzung der Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die... Susanne Mosch aus Borgsdorf ist in einer digitalen Sitzung der Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen einstimmig zur neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt worden. Zusammen mit Reiner Merker wird sie zukünftig die Fraktion in einer gleichberechtigten Doppelspitze leiten. Die Erzieherin Susanne Mosch ist bisher aktives Mitglied im Jugendhilfeausschuss und soll die Fraktion zukünftig ebenfalls im Kreisausschuss vertreten.

Notwendig geworden war der Wechsel, weil die bisherige Fraktionsvorsitzende Julia Schmidt in Absprache mit der Fraktion vom Fraktionsvorsitz zurück getreten ist. „Leider war die Arbeit als Fraktionsvorsitzende zeitlich nicht mehr mit meinem ebenfalls anspruchsvollen Amt als Landesvorsitzende der Grünen vereinbar. Posten sammeln ohne diese inhaltlich vollumfänglich ausfüllen zu können entspricht nicht meinem Anspruch an mich selbst. Daher habe ich mich schweren Herzens entschieden den Fraktionsvorsitz abzugeben. Das ändert aber nichts daran, dass ich weiter für mehr soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Weltoffenheit bei uns in Oberhavel und darüber hinaus kämpfe. In der Fraktion und im Kreistag werde ich auch weiterhin als aktives Mitglied mitarbeiten und mein Mandat wahrnehmen.“, erklärt Julia Schmidt.

Mit Blick auf die zukünftige Arbeit der Fraktion fügt sie hinzu: „Ich freue mich, dass wir mit Susanne Mosch eine kompetente Nachfolgerin gefunden haben. Susanne ist eine starke Frau, die sich schon lange engagiert für unsere Themen einsetzt, viel bewegen kann und zusammen mit Reiner ein gutes Team bildet.“

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/positives_signal/ Positives Signal für Jüdische Gemeinde http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/positives_signal/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/positives_signal/ Bündnisgrüne begrüßen, dass die Stadt Oranienburg der Jüdischen Gemeinde "Wiedergeburt"... - Bündnisgrüne begrüßen, dass die Stadt der Jüdischen Gemeinde ein Domizil in zentraler Lage in Aussicht stellt

Oranienburg, den 9.11.2010 – Dass Oranienburg der Jüdischen Gemeinde ein Domizil mitten in Oranienburg in Aussicht gestellt hat, stößt auch bei den Bündnisgrünen der Stadt auf Zustimmung. Die Gemeinde „Wiedergeburt“ soll in die ehemalige Polizeiwache in der Lehnitzstraße kaufen können, so hat die Stadt angekündigt. „Wir sind froh, dass endlich eine Lösung in Aussicht gestellt wird, und dass der religiöse und kulturelle Austausch einen neuen Ort in Oranienburg bekommt“, sagt Elisabeth Mandl-Behnke, die Co-Vorsitzende des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen. „Wir freuen uns vor allem, dass Oranienburg mit diesem Standort in zentraler Lage das Signal aussendet, dass die Jüdische Gemeinde im Herzen unserer Stadt und damit in unserer gesellschaftlichen Realität ihren gebührenden und würdigen Platz wieder gefunden hat. Ein Signal, das angesichts der leidvollen Historie Oranienburgs nicht hoch genug einzuschätzen ist.“

Mandl-Behnke brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Jüdische Gemeinde bald einziehen kann in den Bau, der leer steht, seit die Polizeiinspektion nach Eden umgezogen ist, und dass die Stadt mit angemessenen Vertragsbedingung einen schnelle Einigung ermöglicht. „Das sind wir unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern schuldig“, so Mandl-Behnke, „schließlich trägt Oranienburg gegenüber den Nachfahren der jüdischen Bevölkerung, deren Vernichtung in der Zeit des Nationalsozialismus von unserer Stadt aus organisiert wurde, eine besondere Verantwortung.“

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