http://www.gruene-ohv.de Der Kreisverband Oberhavel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. www.gruene-ohv.de_content542140 http://www.gruene-ohv.de/home/

MITTEILUNGEN AUS DEM KREIS OBERHAVEL

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Sat, 29 Jul 2017 10:07:07 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/fuer-ein-besseren-oepnv-in-oberhavel/ Für ein besseren ÖPNV in Oberhavel http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/fuer-ein-besseren-oepnv-in-oberhavel/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/fuer-ein-besseren-oepnv-in-oberhavel/ Bündnisgrüne Kreistagsfraktion stellt Nahverkehrsplan im Oranienwerk vor – am Montag, 20.... Bündnisgrüne Kreistagsfraktion stellt Nahverkehrsplan im Oranienwerk vor – am Montag, 20. September, um 19 Uhr Oberhavel.

Das vor knapp einem Jahr beschlossene Mobilitätskonzept „Oberhavel – Mobil 2040“ bildet die Grundlage für deutlich mehr Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis, jetzt geht es an die konkrete Umsetzung: Der Kreistag soll im Dezember den Nahverkehrsplan für den Zeitraum 2022 bis 2026 beschließen. Eine Million mehr Fahrplankilometer pro Jahr sind im Mobilitätskonzept vorgesehen, das entspricht einer Zunahme des Busverkehrs um 18 Prozent. Damit diese Vision Realität wird, braucht es Klartext im Nahverkehrsplan!

Die Frage lautet: Wo und zu welchen Zeiten werden konkret mehr Busse im Landkreis fahren? Der Entwurf des Nahverkehrsplans liegt vor, die Beratungen im Nahverkehrsbeirat und im Ausschuss für Wirtschaft und Mobilität dazu stehen an. Um die Menschen in Oberhavel in diesen Prozess einzubeziehen, lädt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag für Montag, 20. September, ins Oranienwerk ein: „Für einen besseren ÖPNV in Oberhavel“ ist die Veranstaltung überschrieben, die um 19 Uhr in der Galerie Werkzeugbau startet. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, online teilzunehmen.

„Unser Landkreis liegt auf dem unrühmlichen letzten Platz in Brandenburg, was das Engagement für den ÖPNV angeht“, sagt Heiner Klemp, Mitglied im Nahverkehrsbeirat und im Ausschuss für Wirtschaft, Mobilität und Digitalisierung (vgl. PM vom 30. Juni: https://gruenlink.de/2a8b). „Umso wichtiger ist es, jetzt breit aufgestellt und gut informiert in die Diskussion um den Nahverkehrsplan zu gehen, damit jede und jeder in Oberhavel in den nächsten Jahren spürt: Es bewegt sich was beim Busverkehr!“

Neben Heiner Klemp wird Clemens Rostock, verkehrspolitischer Sprecher der bündnisgrünen Fraktion im Landtag Brandenburg und Landratskandidat für Oberhavel, an der Diskussion im Oranienwerk teilnehmen. Die Veranstaltung ist offen für alle. Wer bereits vorher einen Blick in 183 Seiten starken Entwurf des Nahverkehrsplans werfen möchte, kann dies unter folgendem Link tun: https://gruenlink.de/2a8c.

Vor Ort gelten die aktuellen Corona-Kontaktbeschränkungen, das heißt: Zugang nur für Geimpfte, Getestete oder Genesene (3G, Nachweis erforderlich), Einlass mit Kontaktdatenerfassung (Corona-Warn- App, Luca-App oder schriftlich) und Mund-Nasen-Schutz. Auf den Sitzplätzen kann die Maske abgenommen werden. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten – per Mail an buero(ad)heinerklemp.de. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die sich virtuell an der Diskussion beteiligen möchten. Sie bekommen im Anschluss per Mail einen Link für die Teilnahme.

Fraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Kreistag Oberhavel

Vorsitzende: Susanne Mosch, Reiner Merker www.gruene-ohv.de/kreistagsfraktion

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Tue, 14 Sep 2021 07:44:54 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/beaf61a87601c6717b1da13b3af6bfe9-44/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/beaf61a87601c6717b1da13b3af6bfe9-44/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/beaf61a87601c6717b1da13b3af6bfe9-44/ Die Direktkandidatin für unseren Wahlkreis, Anne Schumacher, war mit unserem Gemeindevertreter... Die Direktkandidatin für unseren Wahlkreis, Anne Schumacher, war mit unserem Gemeindevertreter Peter Kunkel in dieser Woche im Ortsteil Schönfliess beim Haustürwahlkampf für die BürgerInnen ansprechbar.
Über die Gartenzäune wurden viele Fragen an die beiden gestellt und konstruktive Gespräche geführt. 

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Thu, 09 Sep 2021 09:32:57 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/clemens-rostock-ist-der-buendnisgruene-kandidat-fuer-die-landratswahl-am-281121/ Clemens Rostock ist der bündnisgrüne Kandidat für die Landratswahl am 28.11.21 http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/clemens-rostock-ist-der-buendnisgruene-kandidat-fuer-die-landratswahl-am-281121/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/clemens-rostock-ist-der-buendnisgruene-kandidat-fuer-die-landratswahl-am-281121/ Gratulation an Clemens Rostock zur Wahl als Landratskandidat der Partei B90/Die Grünen. Wir... Gratulation an Clemens Rostock zur Wahl als Landratskandidat der Partei B90/Die Grünen.

Wir möchten gerne möglichst viele Menschen in Oberhavel motivieren zur Wahl des Landrates zu gehen. In den letzten Jahren haben wir erlebt, wie wichtig eine kluge und weitsichtige Amtsführung einer Landrätin/eines Landrats ist.

  • Klima-und Naturschutz
  • Verkehr
  • Gesundheitsverwaltung
  • Schulträgerschaft
  • Digitalisierung
  • Katastrophenschutz

Für all diese Themen, die uns umtreiben, ist die Kreisebene von hoher Bedeutung. Wir wünschen uns, dass wir uns nicht zufrieden geben mit dem, was ist – sondern gleich nach der Bundestagswahl nochmal Schwung nehmen für Veränderung. 
 

 

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Mon, 06 Sep 2021 09:21:02 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/beaf61a87601c6717b1da13b3af6bfe9-41/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/beaf61a87601c6717b1da13b3af6bfe9-41/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/beaf61a87601c6717b1da13b3af6bfe9-41/ "Deutsche Außenpolitik geht nur europäisch“-(Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin von Bündnis90/Die... "Deutsche Außenpolitik geht nur europäisch“-(Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin von Bündnis90/Die Grünen im Gespräch mit Ekkehard Brose, Bundesakademie für Sicherheitspolitik, vom 4.5.2021)

Wir Bündnis90/Die Grünen wollen mit unseren östlichen Nachbarstaaten im Rahmen der europäischen Sicherheitsarchitektur (z.B OSZE, Europarat) zusammenarbeiten, sie für unsere gemeinsamen Werte gewinnen und die demokratischen Zivilgesellschaften vor Ort unterstützen.

  • Wie können wir den Herausforderungen, vor die uns die nationalistische und rückwärtsgewandte gegenwärtige Politik Russlands stellt, begegnen
  • Welches sind die Merkmale des „Putinismus“,der versucht, Europa auf dem Weg zu einer friedlichen Zusammenarbeit zu spalten?
  • Welche Bausteine für eine strategische Neuausrichtung der Beziehungen zwischen der EU und Russland bieten sich an?

Diesen Fragen werden sich unsere Referenten Manfred Quiring, langjähriger Russlandkorrespondent und Autor, und Dr. Sergey Lagodingsky, MdEP und russlandpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament.und Mitglied im Rechtsausschusses der Europaparlamentes, stellen. 

Durch die Diskussion führt uns Julia Walendzik, Landesarbeitsgemeinschaft Europa Berlin-Brandenburg.

Kommt, wir bauen das neue Europa!

Veranstalter: Bündnis90/Die Grünen, Kreisverband Oberhavel und Landesarbeitsgemeinschaft Europa Berlin-Brandenburg, Rückfragen: Elisabeth Mandl-Behnke, 0176/21806284

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Mon, 06 Sep 2021 09:02:42 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/erfolgreiche-fahrraddemo-entlang-der-l-170-schwante-nach-germendorf/ Erfolgreiche Fahrraddemo entlang der L 170 - Schwante nach Germendorf http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/erfolgreiche-fahrraddemo-entlang-der-l-170-schwante-nach-germendorf/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/erfolgreiche-fahrraddemo-entlang-der-l-170-schwante-nach-germendorf/ Wir fordern den Ausbau eines Radweges entlang der L170 zwischen Schwante und... Wir fordern den Ausbau eines Radweges entlang der L170 zwischen Schwante und Germendorf - „Lückenlose und sichere Strecken für Radfahrende sind eine wesentliche Voraussetzung für einen Umstieg vom Auto auf das Fahrrad, gerade für Strecken zwischen einzelnen Ortschaften“, so Schumacher, „Nur dann hat Deutschland eine Chance, sich zum Fahrradland zu entwickeln.“

 

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Mon, 06 Sep 2021 08:43:17 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/liebe-mitbuergerinnen-und-mitbuerger-in-birkenwerder/ Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in Birkenwerder, http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/liebe-mitbuergerinnen-und-mitbuerger-in-birkenwerder/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/liebe-mitbuergerinnen-und-mitbuerger-in-birkenwerder/ der erste Schritt ist der wichtigste. Unser Heimatland könnte Vorbild werden für den erfolgreichen Umbau der Infrastruktur für erneuerbare Energien. Dadurch entstehen neue und langfristig sichere Arbeitsplätze.
Die Wirtschaft und Industrie nehmen ebenso wie Forschung und Wissenschaft weltweit im Bereich der Umwelttechnologie einen Spitzenplatz ein.
Die alten Arbeitsplätze werden durch neue ersetzt, wo dies nicht möglich ist, helfen Staat und Gesellschaft den Betroffenen. Wer hätte vor Jahrzehnten daran gedacht, dass künftig im Ruhrgebiet keine einzige Zeche Kohle fördert, dass nach Fukushima alle Atomkraftwerke still gelegt werden und der Strom trotzdem noch aus der Steckdose fließt.

Worüber wir nicht mehr reden müssen, sind die Folgen des Klimawandels. Starkregen mit Überflutungen, Hagelschlag, Hitzewellen mit Trockenheit und Dürre treffen leider auch unser Land immer häufiger. Die Politik in Bund und Land und auf kommunaler Ebene muss entschlossen und zielgerichtet handeln, um die Erderwärmung zu bremsen.

 

Das können die Grünen nicht allein.

Auch die anderen Parteien sind gefordert, schlüssige Versorgungskonzepte vorzulegen und für den sozialen Ausgleich zu sorgen, um Härtefälle zu vermeiden.

 

Wir alle wagen den ersten Schritt.

Unsere kleine tapfere Gemeinde ist bekanntlich ringsum von feindlichen Dörfern, aber auch Wasser- und Bundesstraßen sowie Eisenbahntrassen umzingelt. Es gibt einen Klimamanager, der zusammen mit der Lenkungsgruppe Klima versucht, die CO² Emissionen im Ort zu verringern oder möglichst nicht entstehen zu lassen. Die bauliche Umsetzung kostet Geld und macht das Bauen teurer. Ein Null Energie – Gebäude ist nicht für billiges Geld zu haben. Das macht den Kitaneubau teuer und auch den geplanten Schulerweiterungsbau an der Obermühle. Dafür sparen wir an anderer Stelle nachhaltig, den Gewinn merken wir allerdings erst später.

 

Was wir in unserer Gemeinde so lieben ?

Unvermeidbar sind Lärmschutzmaßnahmen, Instandhaltungen und Erneuerungen der Infrastruktur in unserer Gemeinde. Wir hören Tag und Nacht das Grundrauschen der großen weiten Welt. Wir lieben unsere 6- spurige Autobahn vor der Tür und die Eisenbahn mit ihren nachts durchrauschenden Güterzügen. An der Autobahn entstehen wenigstens Lärmschutzwände. An den Bahngleisen passiert nichts, hier muss das Eisenbahnbundesamt entscheiden und sein Chef, der CSU Verkehrsminister Scheuer. Vielleicht könnte man ihn mit einer Maut locken ? Vielleicht hätte er dann auch ein paar Pflaster übrig, um die löchrigen Dächer am S-Bahnhof zu kleben.

Wir lieben die für Freeclimber erklimmbaren über 80 Meter hohen Strommasten in Birkenwerder Nord, die dort in den Himmel ragen werden. Die Kletterer bedanken sich artig beim Bundesverwaltungsgericht.

Wir lieben die unseren Ort zerschneidenden Bundesstraßen und den Abriss einiger Eisenbahnbrücken im Nachbarort und die aufgrund der Baumaßnahmen erforderlichen Umleitungen.

Die Einwohner im Ludwig - Richter - Viertel genießen ihre lärmbedingten Kopfsteinpflasterkopfschmerzen, wenn hier über mehrere Jahre die PKWs und LKWs die Umleitung abkürzen und unerlaubt durch die Anliegerstraßen rumpeln. Die Kreisverwaltung lehnt eine vorübergehende Beschilderung ab, die den Missbrauch dieser Kopfsteinstraßen durch Nicht-Anlieger verhindern könnte. Dagegen lieben wir das Aufstellen komplett überflüssiger Schilder, so wie jüngst in der Industriestraße geschehen.

Zwischen hoher Bordsteinkante und Absperrzaun vom Haas - Gelände verläuft entlang der Straße eine Art Brache mit Wildwuchs an Pflanzen. Niemand hat die Absicht dort sein Auto abzustellen, dennoch hat das Bauamt dort 16 oder 18 Parkschilder (Zeichen 315 Gehwegparken) aufstellen lassen.

Wir wollen hunderte Bäume am Waldrand Richtung Briese fällen, um Platz für asphaltierte Radwege zu schaffen. Vielleicht hat das Schicksal hier noch ein Einsehen, und die vorhandene Straße wird als Fahrradstraße umgewidmet.

Zahlreiche angeblich kranke Alleekastanien an der Weimarer Straße, denen ein sog. Gutachter mangelnden Überlebenswillen attestiert hatte, gefährdeten die Verkehrssicherheit und sollten fallen. Aufmerksame Anwohner sowie der für Umwelt Zuständige vom Landkreises verhinderten den Einsatz der Kettensägen. Bis auf eine einzige gefällte Kastanie leben sie noch heute und hoffentlich glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

Wir genießen unsere nächtlichen Lichtspiele an den Häuserfassaden, weil die Verwaltung vor Jahren ungeeignete Straßenlampen ausgesucht hat.

Wir lieben die Vergabe von Planungen an Architekten, um dann ….nichts zu entscheiden.

Wir lieben das Monopoly - Spiel mit dem alten Haas Gelände: Kaufen und Verkaufen.Alte Gebäude sind abgerissen. Seitdem liegt der nicht sortierte Schutt auf dem ehemaligen Haas Gelände herum.

Wir verzichten höchst ungern auf unseren geplanten Bürgersaal im Bildungscampus. Wir hätten gern als Bürger die Millionen aufgebracht, um dort die Philharmoniker aus Berlin spielen zu hören. Wie wäre es mit einer bescheidenen Spende für den Bürgersaal ?

Wann geht es endlich mit der Bebauung am alten Krugsteig los ?

Was passiert mit den Bauplänen für den Akazienweg ?

Sollte  der alte Sportplatz nicht dauerhaft zur grünen Ortsmitte in Birkenwerder bestimmt werden mit Platz für Konzerte und Veranstaltungen aller Art ?

Am 26.9. 2021 wird der Bundestag neu gewählt und im November ein neuer Landrat für den Kreis Oberhavel.

Der dann ehemalige Landrat wechselt zu den Sparkassen. Die bezahlten Gehälter sollen hoch sein. Aber so wissen wir wenigstens, warum wir die Sparkassen mit hohen Gebühren unterstützen und auch, warum wir wählen sollten.

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Tue, 31 Aug 2021 13:41:43 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/ist-unsere-landwirtschaft-zukunftsfaehig-zusammenfassung-der-diskussionsrunde-am-200821/ Ist unsere Landwirtschaft zukunftsfähig? Zusammenfassung der Diskussionsrunde am 20.08.21 http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/ist-unsere-landwirtschaft-zukunftsfaehig-zusammenfassung-der-diskussionsrunde-am-200821/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/ist-unsere-landwirtschaft-zukunftsfaehig-zusammenfassung-der-diskussionsrunde-am-200821/ Diskussionsrunde "Ist unsere Landwirtschaft zukunftsfähig?" am 20.08.2021 in der... Diskussionsrunde "Ist unsere Landwirtschaft zukunftsfähig?" am 20.08.2021 in der Mönchmühle moderiert von Carla Kniestedt


Gäste aus Landwirtschaft, Wissenschaft und Politik:

  • Reiner Merker, Biobauer aus Oberhavel, Obstanbau, Mitglied des Kreistages Oberhavel
  • Felix Schneermann, konventioneller Landwirt der Region Oberhavel, Landgut Erlenhof, aber auch ca. 100 ha. ökologische LW
  • Andreas Paries, Vorsitzender des Bauernverbandes, Grüpa-Hof GbR, ökologisch wirtschaftender Betrieb mit Ackerbau, Milchvieh und Biogas
  • Lennart Münch, Gründungsmitglied der BI Bunte Äcker www.bunte-aecker.de , ausgebildeter Landschaftsgärtner
  • Kathrin Schlegel, Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft Vielfalt für das Stolper Feld e.V., www.stolperfeld.de
  • Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft, Co-Gründerin und im Aufsichtsrat der Regionalwert AG Berlin-Brandenburg
  • Prof. Dr. Martin Kaupenjohann, TU Berlin, Institut für Ökologie, Fachgebiet Bodenkunde, Gründungsmitglied FrohLaWi e.V. (Solidarische Landwirtschaft für Frohnau und Umgebung), Zusammenarbeit mit Vielfalt für das Stolper Feld e.V. 

Unter der Moderation von Carla Kniestedt entstand eine rege Diskussion, die wir hier kurz zusammenfassen wollen. Die Aufzeichnung der gesamten Veranstaltung von ca. 115 Minuten haben wir zusätzlich verlinkt: https://vimeo.com/manage/videos/593207188

 

Welche Ausgangssituation und Probleme haben wir?

Die derzeitige Ausbildung zum Landwirt ist überwiegend konventionell geprägt. Auch ein Bildungsangebot in Bezug auf Umstellung oder zu den Grundlagen der ökologischen Landwirtschaft ist kaum vorhanden. Landwirte müssen sich dadurch dieses Wissen überwiegend selbst aneignen.
Generelles Problem in Deutschland ist die  Nitratbelastung des Grundwassers. Deutschland überschreitet jedes Jahr die europäischen Grenzwerte um ein Vielfaches. Ursache ist unter anderem die Ausbringung von Gülle. Eine Ausbringung von tierischem Dünger ist für die Bodendüngung dem Kunstdünger überlegen, wobei die kostenintensivere Mistdüngung der Gülledüngung vorzuziehen wäre. Problematisch ist dabei auch die Konzentration von Tierhaltungsbetrieben in manchen Bundesländern. Eine deutschlandweite Umverteilung bezüglich der Tierhaltungsbetriebe wäre anzustreben. Aber nicht nur der Gewässerschutz muss angegangen werden. 
Auch die Bodengesundheit ist ein unumgängliches Thema. Die Tatsache, dass die Böden u.a. zu sauer sind, ist untersetzt mit Bodenuntersuchungen der TU Berlin in ganz Deutschland. Derzeit ziehen viele Landwirte trotzdem aus finanziellen Gründen Kunstdünger und anschließende Maispflanzung der Gesundungskalkung vor. Mit einer  Anreicherung des Bodens mit Humus, was auch zur besseren Fruchtbarkeit führt, trägt er als CO2-Speicher in großem Stil zum Klimaschutz bei.
Große Teile Ostdeutschlands haben insofern eine Sonderstellung, daß durch geschichtlich geprägte große Betriebe und Flächen kein direkter Vergleich mit südlichen und westlichen Bundesländern möglich ist. Daher ist es wichtig, regional auf diese Probleme einzugehen.

 

Welchen Beitrag kann und muss die Landwirtschaftsförderung in der nahen Zukunft leisten?

Der Großteil des Einkommens der Landwirte wird derzeit schon über Förderung bestritten. Eine Änderung der Förderpolitik von der flächen-  hin zur umweltbezogenen Förderung ist zwingend notwendig. Das Einkommen sollte also nicht vorrangig über die Produktpreise erzielt werden, sondern über nachhaltige Leistungen der Landwirte für die Natur und Umwelt und somit unser aller Lebensgrundlage.
Die Landwirte haben deutlich differenziertere Aufgaben als reine Nahrungserzeuger zu sein und genau das sollte auch honoriert werden. Der Landschaftsschutz und Gewässerschutz muss hier hervorgehoben und die Bezahlung danach ausgerichtet werden. 

Die ebenfalls anwesende Silvia Bender, Staatssekretärin des MLUK (Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt) klärte uns über die bestehende und geplante Förderung auf:
Derzeitige Agrarförderung 
-    Direktzahlung sind an Größe der Fläche gebunden 
-    80 Prozent der Zahlungen gehen an 20 % der Betriebe,  abhängig von Zahl der Arbeitskräfte
-    Landpreise steigen dadurch stetig
Änderungen ab 2023
-    25 % der Direktzahlungen werden für freiwillige ökologische Leistungen gezahlt (Grünland, Randstreifen, Stilllegung von Flächen)
-    Mehr Geld für ländliche Entwicklung (Öko, Tierschutz, Gehölzstreifen, Agroforst)

Brandenburg möchte damit gezielt Umweltschutz in der Landwirtschaft und Aufbau von Wertschöpfungsketten honorieren und Aneignung von Wissen unterstützen. Verarbeitungsstrukturen in Brandenburg sollen wieder aufgebaut werden, gerade in Bezug auf die Konzentration der Tierhaltungsbetriebe (Gleichzeitig mit Abbau in NRW oder Niedersachsen). Unterstützende Beratungsangebote für die Landwirte sollen ebenfalls gestärkt werden.
Ein Agrarstrukturgesetz und Leitbild wird derzeit entwickelt. Vielfalt und Regionalität der landwirtschaftlichen Betriebe sollen möglichst aufrechterhalten werden.


Muss unsere Landwirtschaft wirklich weltweit konkurrenzfähig sein? Wie können wir weiterhin vernünftige Landwirtschaft in Deutschland betreiben?

Eine Förderung durch den Staat ist weiterhin notwendig, da unsere Preise auf dem Weltmarkt nicht konkurrenzfähig sind. Für den Landwirt muss es betriebswirtschaftlich interessant sein, wenn er seine Arbeit in Einklang mit der Landschafts-und Bodenpflege und dem Gewässer,- und Klimaschutz bringt und so zu nachhaltigem Umweltschutz beiträgt.
Deutschland kann und muss nicht für die Weltbevölkerung produzieren. Die Unterstützung der Menschen weltweit vor Ort, sich selbst zu versorgen, ist essentiell. Unsere Böden auszubeuten, um immer noch ein wenig mehr aus ihnen herauszuholen, ist dabei nicht zweckmäßig.
Ein Anreiz für die Landwirte, Umweltkriterien zu erfüllen, ist essentiell. Grundlegend ist ein positives Bild von unserer Landschaft, wie sie in Zukunft zwingend wieder aussehen muss, um unsere Lebensgrundlage zu sein. Ein wirkungsvolles und lobenswertes Beispiel ist die Agroforstwirtschaft.


Funktioniert das auch, um dann noch genügend Lebensmittel zu produzieren? Oder importieren wir dann hauptsächlich aus dem Ausland? 

Solange wir nicht grundsätzlich das System ändern und regionale Wertschöpfungsketten aufbauen, muss der Landwirt für den Weltmarkt produzieren. Derzeit haben es Landwirte schwer, eine regionale Vermarktung ihrer Produkte aufzubauen. Die Regionalwert AG arbeitet daran, regionale Wertschöpfungsketten unter Einbeziehung der Bedürfnisse von VerbraucherInnen aufzubauen. Öffentliche Einrichtungen, Krankenhäuser, Kindergärten könnten ausnahmslos regional versorgt werden. 

Eine generelle Wertschätzung für Lebensmittel muss sich im Konsum widerspiegeln. Derzeit gibt der Großteil der Bevölkerung ihr Geld lieber für Konsumgüter aus und Lebensmittel müssen dafür billig sein. Frankreich ist ein z.B. ein positives Beispiel dafür, dass das auch anders sein kann.
Eine Agrarwende wird nur mit einer Ernährungswende funktionieren. Es kann nicht zukunftsfähig sein, Futter aus Übersee zu importieren, an unsere Schweine zu verfüttern, die dann wieder nach Übersee exportiert werden. 
 

Was ist Solidarische Landwirtschaft?

SoLaWis sind Teil der deutschen Landwirtschaft und arbeiten meistens nur in kleinen Strukturen. Im Vordergrund steht die soziale Herangehensweise. Es gibt derzeit ca. 300 Betriebe in Deutschland, die in einem SolaWi-Netzwerk alle organisiert sind. In der Regel wird Gemüse angebaut, um regionale Haushalte damit zu versorgen. Meistens in Form von regelmäßigen und jahreszeitlich abwechselnden Gemüsekisten. Oft kann man auf den Höfen auch mitarbeiten, um sein Wissen und seine Fähigkeiten zu erweitern.

 

Was macht eigentlich der Verein Vielfalt für das Stolper Feld und die FrohlaWi?

Es handelt sich um einen Zusammenschluss von 2 eng kooperierenden Initiativen, die eine Solidarische Landwirtschaft aufzubauen möchten unter maximaler Förderung der ökologischen Vielfalt. Das Grundverständnis ist, mit Anwohner und Landwirten ins Gespräch zu kommen, um für Umwelt, Natur und interessierte, engagierte Anwohner einen ökologischen Mehrwert zu schaffen. Mit Wertschätzung direkt vor Ort und Schritt für Schritt mit den Landwirten gehen. Zusammenarbeit findet derzeit auch mit Felix Schneermann statt, der bei der Ausbringung der Samen und beim Pflügen unterstützt.  In naher Zukunft soll er auch von den BürgerInnen der Initiative dabei unterstützt werden, unkonventionellere, zukunftsträchtigere Sorten als Feldversuch auf dem Stolper Feld anzubauen.

 

Unser Fazit:

Die Landwirtschaft leidet unter dem Klimawandel, den sie mit verursacht. Alternativen und Änderungen sind unabdingbar. Der Abschlussbericht Zukunftskommission Landwirtschaft zeigt auf, dass es so nicht weitergehen kann. Wir müssen uns die Frage stellen, wie wir unsere Landschaft in einigen Jahren sehen wollen und wie die Förderung aussehen muss, um unser Lebensgrundlage zu erhalten und den Landwirten in diesem Sinne eine Perspektive bieten.
Das Wissen ist da, es muss nur mit Hilfe der Politik möglichst zeitnah unter Einbeziehung der Landwirte umgesetzt werden. 

Vielen Dank allen Akteuren!  Wir hoffen, dazu beigetragen zu haben, dass Kontakte geknüpft wurden, Ideen entstanden sind und für die Zukunft der ein oder andere Samen gestreut wurde und bald Früchte tragen werden.

 

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Fri, 27 Aug 2021 11:29:11 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-bebauung-wildbergplatz-stadtverordnete-entscheiden-sich-fuer-die-luxusvariante/ Hohen Neuendorf: Bebauung Wildbergplatz – Stadtverordnete entscheiden sich für die Luxusvariante http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-bebauung-wildbergplatz-stadtverordnete-entscheiden-sich-fuer-die-luxusvariante/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/hohen-neuendorf-bebauung-wildbergplatz-stadtverordnete-entscheiden-sich-fuer-die-luxusvariante/ Bild : Patzschke Architekten | bloomimages Berlin Ein über knapp zwei Jahre vorbereitetes Auswahlverfahren geht zu Ende - die Stadtverordneten
haben sich am 26.8.2021 für einen von zwei vorausgewählten Bietenden entschieden – der Bauwert AG
mit dem höheren Anteil von Eigentumswohnungen und dem weniger attraktiven Nutzungskonzept.
Dem voraus erging Kritik auch an die Verwaltung – erst der Stadtentwicklungsausschuss am 17.8.
beriet erstmals öffentlich über die beiden Konzepte. Beiräte und Öffentlichkeit hatten nur eine gute
Woche Gelegenheit zur Beteiligung. Jugend- und Seniorenbeirat sprechen sich deutlich für ein
besseres und sozial verträgliches Mietwohnungsangebot aus.

Die Arbeit von T&T Grundbesitz GmbH wurde im Auswahlgremium am 12.6.2021 vor allem aufgrund
der weniger heimelig anmutenden Fassadengestaltung kritisiert. Die Blockkante mit eleganter
Rundung zur „Kaufland“-Kreuzung wurde fortan nur noch als „die Wabe“ definiert. Doch eine
zeitgenössisch-moderne, kleinteilige Architektur am Wildbergplatz fügt sich in die Umgebung von
Rathaus, Autohaus Hoffmann, Hotel Grüner Turm, den Schulen usf. besser ein als traditionsverliebte
Putz- und Ziegelbauten, die ihr Inneres, nämlich in beiden Fällen eine moderne Holz-Hybridbauweise,
eher verbergen. Die Debatte verblieb leider viel zu lange auf einer formalen Ebene, was man als
„schön“ oder „nicht schön“ empfinde.
Nicht ausreichend gewürdigt und in der Gesamtbewertung somit vereitelt wurden handfeste Vorteile
des T&T- Konzeptes:

  • überzeugenderes Nutzungskonzept, von dem mehr Menschen in Hohen Neuendorf profitieren dürften (Eltern+Kind-Café, Biomarkt, Gesundheitszentrum)
  • deutlich höherer Anteil an Mietwohnungen ggü. Eigentum (2/3 ggü. 1/3 oder 53 WE zu 25 WE)
  • mehr (79 zu 74) und kleinere (2,3 zu 2,75 Zi./WE) Wohnungen
  • höherer ökologischer Standard DGNB „Platin“ „wird angestrebt“
  • 10% höherer Kaufpreis und somit mehr Einnahmen für die Stadt
  • Fahrradabstellmöglichkeit auf EG-Ebene und Duschmöglichkeit (z.B. „mit dem Rad zur Arbeit“)
  • Wärmeschutz: „mind. KfW55“ (Erläuterungstext T&T). Bauwert: keine Angabe
  • ökologische Bauweise, die sich in der Gestaltung der Baukörper niederschlägt und nicht hinter konventionellen Putz- und Ziegelfassaden versteckt wird
  • Wohnraum für Jugendliche und junge Erwachsene und
  • eine bessere visuelle Korrespondenz mit geplantem Restaurant-/ Bürogebäude am Rathausplatz

Die grüne Fraktion bedauert, dass entgegen vieler in der Vergangenheit geäußerter Vorsätze anderer
Fraktionen und entgegen so mancher aktueller Wahlslogans (SPD: „Jetzt faire Mieten wählen“, DIE
LINKE: „Bei der Miete auf dem Teppich bleiben – Bezahlbare Mieten“) nun statt „sozial verträglichen“
Mietwohnungen vornehmlich hochwertige Eigentumswohnungen auf einer der zentralsten freien
Bauflächen Hohen Neuendorfs entstehen. „Dieser Ansatz widerspricht einmal mehr einem seitens
der SVV 2017 selbst beschlossenen Grundsatzpapiers - unserer Wohnungspolitischen
Umsetzungsstrategie“, so Oliver Jirka. Darin heißt es zum Wildbergplatz (Seite 56): „Vorrangig soll die
Neubebauung zur Wohnraumversorgung der älteren sowie jüngeren Bevölkerung (Starterhaushalte)
und Singlehaushalten in Hohen Neuendorf dienen.“ Preisgünstiger Wohnraum – Fehlanzeige!
Tröstlich: Sowohl Bauwert als auch T&T Grundbesitz warten mit einem ökologisch und energetisch
gut durchdachten Projekt auf. „Hätte man vor 10 Jahren einem Investor Holzbau, nachhaltig
produzierte Baustoffe und die Verwendung von erneuerbaren Energien für die Gebäudeheizung
abverlangt – man wäre wohl als Träumer hingestellt worden“, so Jirka.
Der Klimawandel ist da – und wenn überhaupt neu gebaut werden muss, dann nur im bestmöglichen
Standard.


von Oliver Jirka

Bild : Patzschke Architekten | bloomimages Berlin

 

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Fri, 27 Aug 2021 10:42:06 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/anne-schumacher-besuchte-am-260821-das-werk-von-takeda-in-oranienburg/ Anne Schumacher besuchte am 26.08.21 das Werk von Takeda in Oranienburg http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/anne-schumacher-besuchte-am-260821-das-werk-von-takeda-in-oranienburg/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/anne-schumacher-besuchte-am-260821-das-werk-von-takeda-in-oranienburg/ Gestern informierte sich unsere Direktkandidatin Anne Schumacher bei Takeda in Oranienburg über die... Gestern informierte sich unsere Direktkandidatin Anne Schumacher bei Takeda in Oranienburg über die vielfältigen Klimaschutzaktivitäten des Unternehmens und bekam bei einem Rundgang einen spannenden Einblick in die Produktion. Takeda stellt hier Arzneimittel für viele Therapiegebiete, vor allem für seltene Erkrankungen, her.
Takeda setzt bereits jetzt vielfältige Maßnahmen für Klima- und Umweltschutz um. Im Oranienburger Werk wird seit 2012 grüner Strom bezogen sowie Photovoltaik eingesetzt. In einer hauseigenen Reinigungsanlage wird das verbrauchte Grundwasser filtriert und wieder in der Wasserkreislauf zurückgegeben. Geplant ist ein Ausbau dieser Aktivitäten mit dem Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden. Besonders beeindruckt hat uns, dass der Benefit von neuen Maßnahmen zunehmend nicht mehr in finanziellen Maßstäben, sondern in der Menge der CO₂-Reduktion gemessen wird.
„Die Zahl der CO₂-Einsparung löst bei den Mitarbeitenden von Takeda mehr Freude aus als die Gewinnmaximierung. Auch für uns Grüne ist das der Wert, der uns die nächsten Jahre antreibt“, so Anne Schumacher.
Klimaneutralität ist die große Chance für unternehmerische Ideen und gute Arbeitsplätze in Deutschland. Auf den globalen Zukunftsmärkten soll „Made in Germany“ für innovative und nachhaltige Produkte stehen. Viele Unternehmen, Selbstständige und Arbeitnehmer*innen haben sich schon auf diesen Weg gemacht, wir wollen sie unterstützen. Gemeinsam wollen wir eine sozial-ökologische Marktwirtschaft schaffen, die Wohlstand mit Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit versöhnt.

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Fri, 27 Aug 2021 10:23:53 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/gruene-fahrradtour-nach-kremmen-und-fahrrademo-entlang-der-l-170-von-kremmen-nach-oranienburg/ Grüne Fahrradtour nach Kremmen und Fahrrademo entlang der L 170 von Kremmen nach Oranienburg http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/gruene-fahrradtour-nach-kremmen-und-fahrrademo-entlang-der-l-170-von-kremmen-nach-oranienburg/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/gruene-fahrradtour-nach-kremmen-und-fahrrademo-entlang-der-l-170-von-kremmen-nach-oranienburg/ Herzliche Einladung zu einer grünen Fahrradtour nach Kremmen - wir starten am Sonntag um 10 Uhr vor... Herzliche Einladung zu einer grünen Fahrradtour nach Kremmen - wir starten am Sonntag um 10 Uhr vor dem Schloss Oranienburg und werden über die Dörfer nach Kremmen fahren. Nach einem leckeren Mittagessen haben wir eine Fahrraddemo um 14 Uhr von Kremmen (Auf dem Markt) über Germendorf nach Oranienburg beantragt.

Wir fordern den Ausbau eines Radweges entlang der L170 zwischen Schwante und Germendorf - „Lückenlose und sichere Strecken für Radfahrende sind eine wesentliche Voraussetzung für einen Umstieg vom Auto auf das Fahrrad, gerade für Strecken zwischen einzelnen Ortschaften“, so Schumacher, „Nur dann hat Deutschland eine Chance, sich zum Fahrradland zu entwickeln.“

Jeder, der dieses Anliegen unterstützt, kann gerne an der Demo teilnehmen.

 

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Fri, 27 Aug 2021 10:01:03 +0200
http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/abwahlantrag-gegen-buergermeister-bankrotterklaerung-der-zehdenicker-kommunalpolitik/ Abwahlantrag gegen Bürgermeister: Bankrotterklärung der Zehdenicker Kommunalpolitik http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/abwahlantrag-gegen-buergermeister-bankrotterklaerung-der-zehdenicker-kommunalpolitik/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/abwahlantrag-gegen-buergermeister-bankrotterklaerung-der-zehdenicker-kommunalpolitik/ Pressemitteilung von Reiner Merker, Stadtverordneter in Zehdenick Die Fraktionen von CDU, DIE LINKE, Gemeinsam für Zehdenick/FDP, SPD und Wählergemeinschaft Schorfheide/Bürger für Zehdenick haben gemeinsam mit der Fraktion der rechtsextremen AfD den Antrag auf Abwahl des Bürgermeisters Bert Kronenberg gestellt. Daraufhin haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Forderung erhoben, dass eine Zusammenarbeit der demokratischen Parteien mit der rechtsextremen AfD auch auf kommunaler Ebene ausgeschlossen werden muss. Dies ist kein "Parteigeplänkel", wie es der Fraktionsvorsitzende der GfZ/FDP André Witzlau formuliert hat, sondern eine Frage der Haltung! Insofern sollte sich auch die Wählergemeinschaft "Gemeinsam für Zehdenick"  (GfZ) fragen, welche Position sie in der Auseinandersetzung mit der AfD einnimmt. Und hier gehört auch dazu, dass eine Zusammenarbeit der Fraktionen mit der AfD nicht erst seit diesem Abwahlantrag stattfindet. Er zeigt vielmehr die Normalität dieser Zusammenarbeit, denn für diesen Antrag hätte es die Stimmen der AfD gar nicht erst gebraucht!

Aber auch der Umgang mit den Wähler*innen verblüfft! Der eingereichte Antrag enthält nicht einmal eine Begründung. Erst auf Nachfrage durch die Presse haben die Einreicher erklärt, welche Beweggründe sie haben. Eine vorausgehende öffentliche Debatte um Defizite oder gar Verfehlungen in der Amtsführung des Bürgermeister hat, bis auf einige kritische Anfragen in der Stadtverordnetenversammlung (SVV), nicht stattgefunden. Wie schon so oft werden grundsätzliche Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen, die Öffentlichkeit darf es dann noch zur Kenntnis nehmen. So werden in Zehdenick bspw. Sachfragen in sogenannten Arbeitsgruppen und nicht etwa in den Ausschüssen der SVV besprochen. Wer dort Mitglied ist und was dort besprochen wird, entzieht sich vollständig der öffentlichen Kontrolle.
Die nun mehrfach angeführte "fehlende Erneuerung" oder die "Beratungsresistenz" sagt mehr über die Einreicher aus, als über den Bürgermeister. Dazu ist festzustellen, dass mit der Wahl von Bert Kronenberg ein Bürgermeister in's Amt gewählt wurde, der als "Quereinsteiger" in die Kommunalpolitik deutlich mehr Einarbeitungszeit brauchte. Er hat von seinem Vorgänger einige offene und auch verfahrene Baustellen (schlecht organisierte Verwaltung, Kita-Neubau, Umzug Havelland-Grundschule, Investitionsstau etc.) übernehmen müssen und war in den letzten anderthalb Jahren mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie konfrontiert. Hier ist, bei aller berechtigten Kritik, einiges auf den Weg gebracht. So befindet sich aktuell auch die Neustrukturierung der Verwaltung kurz vor dem Abschluss, sicherlich eines der Kernprobleme für eine effektive Aufgabenwahrnehmung.

Insofern muss auch nach der Rolle der Stadtverordneten gefragt werden. Wenn der Bürgermeister versagt hat, dann wäre das für die Stadtverordneten ebenfalls festzustellen. Ein Blick auf die Anträge der Fraktionen der letzten beiden Jahre zeigt dies deutlich. Allenfalls in der Frage neu auszuweisender Bauplätze gab es eine nennenswerte Initiative zur Stadtentwicklung. Aber gerade hier hat die SVV einen Beschluss zur Schaffung von Wohneigentum herbeigeführt, den die Verwaltung gar nicht umsetzen kann, da der Stadt schlicht die Grundstücke fehlen.
Ähnliches lässt sich über die schleppende Abarbeitung von Bauvorhaben sagen. Wenn bekannt ist, dass die Verwaltung nicht die Kapazität zur zügigen Umsetzung hat, gibt es nur zwei Wege dies zu ändern: 1) mehr Personal, mit der Konsequenz von Mehrausgaben durch Personalkosten oder 2) eine Priorisierung und zeitliche Streckung der Vorhaben. Beides hat die SVV in der Hand, entsprechende Anträge der Fraktionen gab es aber nicht.

Sollte der Antrag auf Abwahl in der SVV mit der nötigen Mehrheit angenommen werden, fordere ich als bündnisgrüner Stadtverordneter daher den Bürgermeister auf: Nehmen Sie dieses Votum nicht an und stellen Sie sich Ihren Wähler*innen in einem Bürgerentscheid! Führen wir eine öffentliche Diskussion über die Probleme und Lösungsmöglichkeiten für die weitere Entwicklung unserer Stadt und ihrer Ortsteile.
 

Reiner Merker, Stadtverordneter in Zehdenick
r.merker@gruene-ohv.de

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/unheilige-allianz-in-zehdenick-spd-linke-cdu-und-fdp-machen-gemeinsame-sache-mit-der-rechtsextrem-1/ Unheilige Allianz in Zehdenick: SPD, LINKE, CDU und FDP machen gemeinsame Sache mit der rechtsextremen AfD, um Bürgermeister abzuwählen http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/unheilige-allianz-in-zehdenick-spd-linke-cdu-und-fdp-machen-gemeinsame-sache-mit-der-rechtsextrem-1/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/unheilige-allianz-in-zehdenick-spd-linke-cdu-und-fdp-machen-gemeinsame-sache-mit-der-rechtsextrem-1/ Pressemitteilung unseres Landesverbandes In der Stadtverordnetenversammlung Zehdenick (Landkreis Oberhavel) haben die Fraktionen von SPD, CDU, DIE LINKE, WG GfZ/FDP und WS/BFZ einen gemeinsamen Antrag mit der rechtsextremen AfD gestellt, um den parteilosen Bürgermeister Bert Kronenberg abzuwählen. Die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg, Julia Schmidt, kritisiert diese Zusammenarbeit mit Rechtsextremist*innen scharf.

JULIA SCHMIDT: „Gemeinsame Sache mit der AfD zu machen ist inakzeptabel. Ich bin schwer enttäuscht von den demokratischen Parteien. Ich fordere die Landesverbände von SPD, DIE LINKE, CDU und FDP auf, darauf hinzuwirken, dass dieser gemeinsame Antrag in Zehdenick zurückgezogen wird. Eine Zusammenarbeit mit der AfD muss auch auf kommunaler Ebene kategorisch ausgeschlossen bleiben. Die AfD ist eine rechtsextreme Partei, die Brandmauer gegen Rechtsextremismus muss stehen. Ihr Fundament wird in der Kommunalpolitik gelegt.“

Der bündnisgrüne Stadtverordnete Reiner Merker findet diese jüngste Entwicklung besorgniserregend. REINER MERKER: „Dieser gemeinsame Antrag unterstreicht den Eindruck, dass die Abgrenzung gegen extrem rechts von den anderen Parteien in Zehdenick offensichtlich nicht ernst genommen wird. Schon lange ist zu beobachten, dass die anderen Parteien in der Stadtverordnetenversammlung ausblenden, was die AfD für eine Partei ist.“ Reiner Merker hatte in den letzten zwei Jahren als einziger Abgeordneter konsequent gegen die Anträge der AfD gestimmt. Selbstredend unterstützt er diesen Antrag zur Abwahl ebenfalls nicht.

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/ostdeutsch-was-heisst-das-heute/ „Ostdeutsch – was heißt das heute?“ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/ostdeutsch-was-heisst-das-heute/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/ostdeutsch-was-heisst-das-heute/ Bündnis 90/Die Grünen luden zur Diskussion über ostdeutsche Identität 130 Menschen kamen am Freitagabend, den 20.08.21 nach Zernikow, um im früheren Schafstall des Gutes über die Frage „Ostdeutsch – was heißt das heute?“ zu diskutieren. Eingeladen hatten Bündnis 90/Die Grünen, deren Sprecherin Ingrid Hüchtker die Diskussion mit der Migrationsforscherin Naika Foroutan, der Journalistin Jana Hensel und der Polizeiseelsorgerin Beate Wolf aus Menz leitete. „Spielt es heute noch eine Rolle, ob jemand im Osten oder im Westen sozialisiert wurde?“ lautete die Leitfrage. Hensel kritisierte eine diskriminierende Grundhaltung der westdeutschen Mehrheitsgesellschaft, die sich auch nach 30 Jahren eher verfestigt habe als aufweiche. Sie betonte, es ginge dabei nicht nur um Vorurteile und Meinungen, sondern auch um Machtfragen. Die Machtelite im Osten sei immer noch überwiegend westdeutsch besetzt. Foroutan berichtete von ihrer sozialwissenschaftlichen Studie, in der sie in einer repräsentativen Umfrage die Teilnehmer nach ihren Einstellungen gegenüber Migranten und Ostdeutschen befragte. Das Ergebnis: Vorbehalte und Vorurteile der Mehrheitsgesellschaft beiden gesellschaftlichen Gruppen gegenüber ähnelten sich. Wolf berichtete von ihren Erfahrungen als opponierende Schülerin zur DDR-Zeit, als Christin in einer atheistischen geprägten Gesellschaft, als Polizeiseelsorgerin, als Frau in einer männlich geprägten Kirche. „Eigentlich war ich immer ‚anders‘.“ Und was muss sich verändern? Die Mehrheitsgesellschaft sei gefordert, die Machtverhältnisse zu ändern – lautete die Schlussfolgerung. Hüchtker: „Unsere Gesellschaft ist vielfältig, darauf sollten wir stolz sein und dazu stehen und dies sollte sich auch auf der Ebene von Macht und Einfluss widerspiegeln.“

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/buendnisgruene-entscheiden-am-31-august-ueber-kandidatin-fuer-die-wahl-der-landraetin-bzw-des-landrats/ Bündnisgrüne entscheiden am 31. August über Kandidat*in für die Wahl der Landrätin bzw. des Landrats http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/buendnisgruene-entscheiden-am-31-august-ueber-kandidatin-fuer-die-wahl-der-landraetin-bzw-des-landrats/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/buendnisgruene-entscheiden-am-31-august-ueber-kandidatin-fuer-die-wahl-der-landraetin-bzw-des-landrats/ Nachdem nun Gewissheit besteht, dass Landrat Weskamp zum neuen Jahr als Präsident zum Ostdeutschen... Nachdem nun Gewissheit besteht, dass Landrat Weskamp zum neuen Jahr als Präsident zum
Ostdeutschen Sparkassenverband wechselt, findet am 28. November die Wahl seiner Nachfolge
statt. Damit müssen noch im Bundestagswahlkampf Kandidat*innen aufgestellt werden. Während
die Mitglieder von CDU und SPD wohl nur noch die bekannten Vorschläge Tönnies und Busse
bestätigen können, zeichnet sich für die Aufstellungsversammlung der Bündnisgrünen am 31.
August eine Auswahl an. "Ich freue mich außerordentlich, dass sich bereits zwei Kandidat*innen
beworben haben und unsere Mitglieder damit die Wahl haben, wer aus bündnisgrüner Sicht die
für das Amt geeignetste Person ist", so Ingrid Hüchtker, Sprecherin des Kreisverbandes. Ihre
Kandidatur bekannt gegeben haben bisher Franziska Reichel (38), Mitglied der
Stadtverordnetenversammlung Hohen Neuendorf und der Landtagsabgeordnete Clemens
Rostock (37) aus Hennigsdorf.

Franziska Reichel und Clemens Rostock auf einer Havelbrücke

Reichel bringt als Kriminalhauptkommissarin beim Bundeskriminalamt Verwaltungserfahrung mit.
"Ich stehe für teamorientiertes Arbeiten. Wichtig ist mir transparentes und lösungsorientiertes
Handeln mit Blick auf die ökologischen, sozialen und digitalen Herausforderungen Oberhavels",
erläuterte Reichel ihre Kandidatur.
Rostock bringt als Landtagsabgeordneter und ehemaliger Landesvorsitzender jede Menge
politische Erfahrung und Kontakte zur Zivilgesellschaft mit. "Oberhavel hat einen Landrat verdient,
der Aufbruchsstimmung verbreitet und die vorhandenen Möglichkeiten nutzt. Ob bei ÖPNV und
Radwegen, beim sozialen Engagement oder bei der Bürgernähe - überall ist in Oberhavel noch Luft
nach oben. Ich möchte zeigen, dass das besser geht!" erläuterte Rostock seine Kandidatur.
Ob es bei diesen beiden Kandidaturen bleibt oder noch andere ihren Hut in den Ring werfen, ist
noch unklar. "Eine Bewerbungsfrist gibt es nicht. Noch auf der Versammlung am 31. August kann
eine Kandidatur erklärt werden", so Hüchtker abschließend.

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/radroute-hennigsdorf-west-mit-fahrradbruecke/ Radroute Hennigsdorf West mit Fahrradbrücke http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/radroute-hennigsdorf-west-mit-fahrradbruecke/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/radroute-hennigsdorf-west-mit-fahrradbruecke/ Bündnis 90/Die Grünen möchte die Wohngebiete Hennigsdorfs mit einer am westlichen Stadtrand... Bündnis 90/Die Grünen möchten die Wohngebiete Hennigsdorfs mit einer am westlichen Stadtrand verlaufenden Fahrrad-Route verbinden. Hier gibt es ruhige Straßen, die sich für ein sicheres und genussvolles Radeln im Alltag und für Schulwege gut eignen. Aber die Route ist durch den Havelkanal unterbrochen. Wir haben deshalb im Hennigsdorfer Bauausschuss die Idee vorgestellt, die Lücke durch eine Fahrradbrücke zu schließen. Wir wollen, dass dafür eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben wird.
Schauen Sie sich hier die Präsentation und Beschreibung an.

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/veranstaltung-wasser-ist-leben/ Veranstaltung: Wasser ist Leben http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/veranstaltung-wasser-ist-leben/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/veranstaltung-wasser-ist-leben/ Das Klima geht uns alle an! Bündnis 90/Die Grünen laden ein zur Veranstaltung „Wasser ist Leben“... Das Klima geht uns alle an!

Bündnis 90/Die Grünen laden ein zur Veranstaltung „Wasser ist Leben“ mit der Spitzenkandidatin Anna Emmendörffer und Anne 
Schumacher
, Direktkandidatin unseres Wahlkreises.

Waldbrände und Überschwemmungskatastrophen – auch in Deutschland - machen es deutlich: Der Klimawandel ist nicht mehr nur ein abstraktes Phänomen, sondern längst eine konkrete Bedrohung, die in unser aller Alltag eingreift. Wie die kommenden klimatischen Veränderungen aussehen werden, und wie sich Brandenburg und Oberhavel auf zunehmende Trockenheit und trotzdem immer häufigere Starkregen einstellen können und müssen, das wird Thema sein bei „Wasser ist Leben“, einer Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen. Die Bundestagskandidatinnen Anna Emmendörffer und Anne Schumacher sowie Birgit Kodian informieren am 18. August ab 16.30 Uhr und stellen sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürgern – nicht nur zur Klimapolitik. Außerdem gibt es auf dem Parkplatz hinter der Bibliothek Limonade und Musik. 

„Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage und prägt entscheidend unser Lebensumfeld. Landwirt*innen in Brandenburg können bereits heute ein Lied davon singen, wie sich die Klimakrise auf unsere Böden und Ökosysteme auswirkt – in Form von Trockenheit einerseits und Starkregenereignissen andererseits“, sagt Anna Emmendörffer, die als Kommunalpolitikerin in Teltow und als Studentin des Studiengangs „Urbane Zukunft“ in Potsdam nah dran ist am Thema Klimaschutz, das sie als Spitzenkandidatin der Brandenburger Grünen in den Bundestag tragen will. „Um die Extremwetterereignisse einzudämmen und unser Wasser effektiv zu schützen, muss die nächste Bundesregierung entschlossen handeln. Wir müssen alles daran setzen, unser Grundwasser, die Meere, Flüsse und Seen zu schützen und konsequenten Klimaschutz umzusetzen. Auch in unseren Städten und Gemeinden müssen wir uns schnellstmöglich anpassen. Das können wir auf vielfältige Art und Weise erreichen: zum Beispiel wir durch mehr Stadtbegrünung, auch von Gebäuden. Denkbar sind auch Bodenentsiegelung, der Erhalt und die Erweiterung von Frischluftschneisen sowie Wasserflächen, öffentliche Trinkbrunnen, und vieles mehr. Besonders kommunal haben wir dafür viele Gestaltungsspielräume.“

Auch für Anne Schumacher beginnt Klimaschutz vor der eigenen Haustür. Die Grüne Direktkandidatin im Wahlkreis Oberhavel-Havelland macht seit Jahren Kommunalpolitik in Oranienburg und weiß deshalb: „Wir können nicht weiter nur auf andere Länder und ferne Regionen blicken, wir müssen auch vor Ort ganz konkret etwas für das Klima tun. Stadtbegrünung, Bodenentsiegelung, saubere Seen und Flüsse sind nicht nur gut fürs Klima, sondern immer auch ein Zugewinn an Lebensqualität in einer Stadt wie Oranienburg.“

Kaum jemand besser als Birgit Kodian, umfassend engagierte Umweltexpertin Oranienburgs weiß, wie sich der Klimawandel im Lokalen auswirkt: „Was wir in diesem Jahr überall erleben ist nicht das neue Normal, sondern nur der Anfang immer weiterer Extreme. Oranienburg wird heißere und trockenere Sommer erleben als bisher, Starkregenereignisse und Stürme von bisher unbekanntem Ausmaß werden auch uns treffen. Der veränderte Wasserhaushalt wird unser Leben in allen Bereichen beeinflussen. Darauf und auf die Folgen muss sich Oranienburg vorbereiten. Wir brauchen endlich wirksamen Klimaschutz in unserer Stadt und müssen Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel auf den Weg bringen.“

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/veranstaltung-landwirtschaft/ Veranstaltung: Landwirtschaft http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/veranstaltung-landwirtschaft/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/veranstaltung-landwirtschaft/ Die BündnisGrünen im Mühlenbecker Land suchen schon lange eine Möglichkeit, den Landwirten vor... Die BündnisGrünen im Mühlenbecker Land suchen schon lange eine Möglichkeit, den Landwirten vor Ort die Möglichkeit zu geben, sich gemeinsam mit Politik und Wissenschaft über die derzeitige Situation auf den Äckern auszutauschen und ggfs. auch Lösungen zu finden, die für alle Seiten fruchtbar sind und zu mehr ökologischer Bewirtschaftung führen. Wir denken, offener Dialog mit allen Seiten könnte ein Weg für Veränderungen sein.
 
Herausgekommen dabei ist nun eine Diskussionsrunde  am Freitag, dem 20.8. um 18.30 h mit vielen interessanten, kompetenten Gespächspartnern, wie Reiner Merker (Vorsitzender der Kreistagsfraktion B90/Die Grünen), regionale Landwirte, Dr. Katharina Reuter (Geschäftsführerin Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft), Prof. Kaupenjohann (TU Berlin, Institut für Ökologie). Alle Zuschauer sollen die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und sich zu beteiligen. Für Gespräche vorher und nachher bereitet das Cafe in der Mönchmühle ein kleines Buffet mit landwirtschaftlichem Bezug und bietet Getränke an.
 
Moderiert wird die Diskussion von Carla Kniestedt und vielleicht schafft es auch unser Umweltminister, Axel Vogel, zu kommen. 
 
Der Ortsverband Mühlenbecker Land würde sich über eine rege Teilnahme freuen. 
 
Die Veranstaltung findet im Hof der Mönchmühle (Mönchsmühlenallee 3, 16567 Mühlenbeck) statt.  Einlass ist ab 18 Uhr.

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/direktkandidatin-anne-schumacher-besucht-maerkischen-sozialverein-msv-ev/ Direktkandidatin Anne Schumacher besucht Märkischen Sozialverein (MSV e.V.) http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/direktkandidatin-anne-schumacher-besucht-maerkischen-sozialverein-msv-ev/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/direktkandidatin-anne-schumacher-besucht-maerkischen-sozialverein-msv-ev/ Im Juli war unsere Direktkandiatin Anne Schumacher beim Märkischen Sozialverein (MSV e. V.) in... Im Juli war unsere Direktkandiatin Anne Schumacher beim Märkischen Sozialverein (MSV e. V.) in Oranienburg und hatte mit der Geschäftsführerin Frau Wolff und ihren Kolleginnen Frau Blankenburg und Frau Culmsee über die aktuelle Situation und die Perspektiven ihrer Arbeit gesprochen. In dem „Gespräch mit Expertinnen und Experten“ ging es um die Menschen, die Unterstützung brauchen, im Alltag, aber auch in besonderen Lebenslagen. Für Ratsuchende in Oberhavel spielt der Märkische Sozialverein eine zentrale Rolle, weil hier neben der Schuldnerberatung auch die „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ (EUTB ®) angesiedelt ist. Unter dem Motto „Eine für Alle“ steht diese Tür allen Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen und deren Angehörigen offen. Die Nachfrage steigt und der Bestand dieser Beratungsstelle soll auf jeden Fall erhalten werden. Sie hatte sich daher informiert, welche Förderung der MSV e.V. aber auch alle Vereine und Verbände benötigen, um ihre Leistungen auch in Zukunft zuverlässig anbieten zu können. Denn Teilhabe bedeutet mehr als nur finanzielle Sicherheit. Teilhabe ist vor allem auch soziale Sicherheit und sollte daher ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Daseinsvorsorge sein.

Weitere Infos unter anne.schuhmacher@gruene-ohv.de

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/beaf61a87601c6717b1da13b3af6bfe9-11/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/beaf61a87601c6717b1da13b3af6bfe9-11/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/beaf61a87601c6717b1da13b3af6bfe9-11/ Ostdeutsch – was heißt das heute? Wir möchten diskutieren über ostdeutsche Realitäten auf dem Land,... Ostdeutsch – was heißt das heute? Wir möchten diskutieren über ostdeutsche Realitäten auf dem Land, über Identität und Prägung, über Vorurteile und Erfahrungen – mit der Autorin Jana Hensel und der Migrationsforscherin Naika Foroutan. Denn sie haben ein Buch geschrieben: Die Gesellschaft der Anderen, in dem sie die deutsche Gesellschaft aus vielerlei Perspektiven erzählen und damit den Blick weiten. Zuhören, mitdenken, mitreden – alles ist möglich am Freitagabend, 20. August, ab 18:30 Uhr im Bric à Brac, Bistro auf dem Gutsgelände Zernikow. Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Diskussion feiern wir den Sommer mit Musik und Gespräch.

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http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/jetzt-gehts-los-plakate-werben-dafur-waehlen-zu-gehen/ „Jetzt geht’s los! Plakate werben dafür, wählen zu gehen“ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/jetzt-gehts-los-plakate-werben-dafur-waehlen-zu-gehen/ http://www.gruene-ohv.de/einzel/single/article/jetzt-gehts-los-plakate-werben-dafur-waehlen-zu-gehen/ Bündnis 90/Die Grünen aus Gransee starten mit Oldtimer-Trecker in den Wahlkampf Der Ortsverband Gransee von Bündnis 90/Die Grünen startete am Montag mit einer Tour unter dem Motto „Jetzt geht’s los“ auf einem Oldtimer-Trecker in den Wahlkampf. Am Bahnhof Gransee hängte die Gruppe der Aktiven das allererste Wahlplakat auf mit dem Motto „Am Klimaziel führt kein Weg vorbei“. „Wie können wir einen klimagerechten Wohlstand schaffen? – das ist natürlich eine Leitfrage dieser Bundestagswahl“, erklärte Ingrid Hüchtker, Sprecherin des Ortsverbandes, „Aber auch die anderen Themen wie soziale Sicherung oder Digitalisierung oder Kinderrechte werden wir mit den Plakaten, die wir in unserer Region aufhängen wollen, ansprechen.“ Hüchtker weiter: „Wir hoffen, dass die Plakate viele Bürgerinnen und Bürger anregen zur Wahl zu gehen. Denn das sind wir alle unserer Demokratie schuldig. Nur wer sich einmischt, kann auch verändern.“

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